Doppelmoral der Medien – heute: WELTOnline

Es gibt ja immer noch arglose Zeitgenossen, die es nicht wahrhaben wollen, daß die Medien rein manipulativ berichten. Der Journalismus ist – bis hin zum Wetterbereicht (Holy Church of Global Warming) – generalstabsmäßig straff auf ideologischer Linie. Kein Platz mehr für unabhängige und neutrale Berichterstattung. Die 4. Macht im Staate ist verkommen zu einer doppelzüngigen Schlange, die ihrer eigenen gutmenschlichen Ideologie nachrennt. In den Redaktionsstuben sitzen meist die Kinder der 68er Generation – geprägt durch ein extrem linkes selbstgefälliges Weltbild. An diesem Beispiel manifestiert es sich einmal mehr, daß durch sensationslüsterne Berichterstattung jede Tragödie ausgeschlachtet wird um gegen eine bestimmte Menschengruppe zu Felde zu ziehen.

Wir erinnern uns: In Sinsheim hat ein anscheinend duchgeknallter und angetrunkener Familienvater in seiner Verzweiflung um seine Existenz erst seine ganze Familie und dann sich selber ausgelöscht. Sein Nachteil bzw. der Nachteil aller LWBs (Legalwaffenbesitzer): als Tatwaffe verwendete er seine legal besessenen Sportwaffen.

Die Welt-Online berichtet natürlich in epischer Breite und läßt es sich auch nicht nehmen, in diesem Zusammenhang von “20 Schusswaffen und mehrere auswechselbare Pistolenläufen” zu schwadronieren – so als habe der Täter mit dem ganzen Arsenal versucht eine Kleinstadt auszulöschen.

Im Anschluß an die tendenziöse Berichterstattung kommt natürlich die obligate Meinungsumfrage: “Sollen Schützenvereine verboten werden?”

(Quelle: WELT Online.de)

Stellen Sie Sich mal vor, die Frage hätte gelautet: “Sollen Ausländer/Türken verboten werden?” Der mediale Aufschrei hätte vermutlich seinen Wiederhall bis nach Timbuktu gehabt. Dabei hätte die Frage – geht man nach der Gutmenschenlogik dieses beispielhaften Artikels – in einem anderen Artikel genaus so lauten müssen:

Quelle: Welt Online.de

Sicherlich ging dieser Fall glimpflich ab. Er ist aber nur ein Beispiel von vielen, in denen illegale Schußwaffen Verwendung finden. Die obligatorische Meinungsumfrage nach dem Verbot des informellen Nutzerkreises fehlt hier allerdings grundsätzlich immer, genauso wie der Hinweis auf die Herkunft der Waffe und die Frage was man denn gegen illegalen Waffenbesitz tun kann !

Es ist mehr als schade, daß die Welt hier ein derartiges Armutszeugnis abliefert. War diese Zeitung doch bisher auch durchaus als seriöses Medium in meiner Erinnerung, so hat sich dies mit diesen beiden Artikeln verschoben. Aber sie reicht sich damit nur ein in eine lange Reihe einstiger Qualitätsmedien, die mehr und mehr auf das Niveau der Boulevardpresse abfallen.

Nimmt man also diese beiden Artikel und vergleicht die Unterstellungen im Fall aus Sinsheim, so drängt sich mir neben der Tatsache der tendenziösen Berichterstattung eine Frage auf: Welt Online, sind Sie eigentlich “rassistisch” ?

(Anmerkung: In der heutigen Zeit gilt jeder als “rassistisch” der – unabhängig davon ob ein Merkmal von “Rasse” zutrifft – eine bestimmte Personengruppe/Minderheit grundlos diffamiert. Die Begrifflichkeit dürfte hier also durchaus angebracht sein.)

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