Ist man wirklich glücklich, wenn man "zum Schuß kommt" ?

Diese Frage stellen sich in Deutschland vor allem die Beamtinnen und Beamten, die tagtäglich unseren Rechtsstaat gegenüber Verbrechern, Mördern, Vergewaltigern und Totschlägern verteidigen müssen.

Leicht macht man es ihnen dabei nicht denn: “…egal ob Du schießt oder nicht – Du bist am Ende immer der Verlierer.” So wie jetzt wieder in Berlin als ein Beamter zu einem Hilferuf eilte und mit einem Messer attackiert wurde. Seine Notwehr brachte im die obligate Ermittlung der Mordkommission – gegen den Beamten, wen sonst.

Das Hamburger Abendblatt berichtet:

[...] Der Beamte war nach ersten Erkenntnissen von dem Mann mit einem Messer angegriffen worden, als er mit einem Kollegen in die Wohnung in der Swinemünder Straße kam. Daraufhin schoss der Polizist und verletzte den Mann tödlich. [...]

Ermittelt werden nun die genauen Umstände. Ungeklärt ist bisher, wie oft der Polizist geschossen hat. Geprüft wird auch, ob sein Verhalten angemessen war. [...]

Quelle: Hamburger Abendblatt

Sollten Sie einmal in eine Notsituation geraten und die Polizei rufen, wundern Sie Sich zukünftig nicht wenn die Beamten möglicherweise erst später am Tatort eintreffen.  Wenn Notwehr- und Nothilfemaßnahmen grundsätzlich wie ein Verbrechen behandelt werden, wird es wohl bald niemanden mehr geben, der diese – auch noch mit Überstunden und mieser Bezahlung – leisten möchte.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.” wird man dann die Extrarunde bei McDrive nennen, damit man erst eintrifft, wenn es nicht mehr gilt für sich persönlich negative (oder karrierebeendende) Entscheidungen treffen zu müssen.

Tags: , , , , ,

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>