"Ein tragisches Opfer einer schrecklichen Gewalttat."
sagt Kurt Beck und meint damit weder Winnenden noch Erfurt und Eislingen schon mal gar nicht. Sein völlig berechtigtes Wehklagen gilt einem Beamten des polizeilichen SEKs, welches heute das Heim und Haus eines “Hells Angels” durchsuchen wollte. Ob der Höllenengel die Beamten für Bandidos hielt und deswegen das tödliche Feuer durch die geschlossene Eingangstür des schmucken Einfamilienhauses eröffnete ist unklar.
Der Vorsitzende GdP, Konrad Freiberg, sagte derweilen, daß das Risiko für Polizeibeamte im Einsatz verletzt oder getötet zu werden, in den vergangenen Jahren massiv zugenommen habe. Seit 1945 seien 391 Polizisten im Dienst getötet worden.
Interessant wäre i.d.Z. die Herkunft oder Besitzer der dafür verantwortlichen Waffen ! Ich vermute, daß es sich dabei nicht ausschließlich um Sportschützen, Jäger, Paintballer und killerspielende Schüler handelte.
Die Welt-Online hat einen Artikel über das Ereignis:
[...] Weil es zuvor Hinweise gab, dass der 43-Jährige eine Schusswaffe besitzt, sollte das SEK dessen Wohnungstür öffnen. [...]
Quelle: Welt-Online.de
Woher weiß ich daß es eine illegale Waffe ist ? Ganz einfach: da es das Waffenzentralregister für Legalwaffen noch nicht gibt, hätte man diese Info hier nicht erhalten können. Bleibt also nur noch die Vermutung, daß es Insiderwissen der Ermittlungsbehörden war, denn Hausdurchsuchungen nach illegalen Waffen bleiben den unbescholtenen Legalwaffenbesitzern vorbehalten, während Straftäter durch das Grundgesetz die Unverletzlichkeit der Wohnung geniessen.
Daß es insbesondere Rocker sind, die sich nicht um Gesetze im Allgemeinen und Waffengesetze im Besonderen scheren, möchte ich weder bestätigen noch dementieren.
(Danke für alle Hinweise der Spürnasen zu diesem Ereignis!).