Bloody March – der blutige März 2010 (Monatsstatistik)

Kommen wir wieder zur Monatsanalyse der Gewaltverbrechen mit Todesfolge, an denen keine legalen Schußwaffen beteiligt waren. Soviel vorweg: Der März war blutig, sehr blutig…

Schauen wir zunächst auf die Fälle, welche ich direkt hier im Blog thematisiert habe:

8. März 2010, Krefeld, Gestörter Empfang – Freundin tot, Tatwaffe: Antennenkabel

8. März 2010, München, Frau mit Maschinenpistole erschossen, Tatwaffe: MP “Skorpion” (illegal)

9. März 2010, Gornsdorf, Frau ersticht Freund, Tatwaffe: Messer

16. März 2010, Stuttgart, Mann auf offener Straße erschossen, Tatwaffe: Pistole (illegal)

16. März 2010, Havixbeck, Mann auf Parkplatz erschossen, Tatwaffe: Pistole (illegal)

16. März 2010, Dorfmark/Bad Fallingbostel, Paar erschlagen, Tatwaffe: Hammer

18. März 2010, Seevetal/Harburg, 31-jähriger durch Schüsse getötet, Tatwaffe: Schußwaffe (illegal)

25. März 2010, Gießen, 23-jährige durch Stiche in den Hals getötet, Tatwaffe: Küchenmesser

26. März 2010, Gelnhausen, 36-jährige erstochen, Tatwaffe: Messer

26. März 2010, Glücksburg/Flensburg, Busfahrer unschuldiges Opfer eines erweiterten Suizidversuchs, Tatwaffe: Auto

29. März 2010, Barlt, Opfer erstochen, Tatwaffe: Küchenmesser

30. März 2010, Darmstadt, Ehefrau erstochen, Tatwaffe: Fleischermesser

30. März 2010, Kiel, Nebenbuhler erstochen, Tatwaffe: Messer

Machen wir nun weiter mit den Meldungen aus meiner Internetrecherche. Bemühen wir zunächst einmal Google-News für Deutschland und schauen im Monat März nach:

16. März 2010, Mannheim, 24-jährige Frau von ihrem Bekannten erstochen, Tatwaffe: Küchenmesser

17. März 2010, Stolberg, schwangere Ehefrau erwürgt, Tatwaffe: mit bloßen Händen

18. März 2010, Großhansdorf, Krankenschwester von Psychatriepatienten erstochen, Tatwaffe: Messer

22. März 2010, Münster/Ennigerloh, 48-jährige erstochen, Tatwaffe: Keramik(küchen)messer

31. März 2010, Berlin, Freundin und Tochter getötet, Tatwaffe: mit bloßen Händen

Weiter geht es auf dem Presseportal und den dort zu findenden Polizeimeldungen:

19.03.2010 Polizei Köln, POL-K: 100319-3-K Tötungsdelikt in Köln-Dünnwald, keine Angabe zur Tatwaffe

20.03.2010, Polizeipräsidium Südhessen, POL-DA: Groß-Gerau/Dornheim, Tötungsdelikt: Frau liegt mit Kopfverletzungen tot in Einfamilienhaus, Tatwaffe vermutlich stumpfer Gegenstand

21.03.2010, POL-HH: 100321-1, Hamburg-Rissen Tötungsdelikt mit versuchtem Anschlusssuizid, Tatwaffe: mit bloßen Händen (Kissen)

30.03.2010, POL-HB: Nr. 0196/Hae, Bremen, Tötungsdelikt in Horn-Lehe, Tatwaffe: Messer (wurde mittlerweile bekannt)

31.03.2010, POL-HB: Nr.: 0197, Bremen, 23 Jahre alter Mann Opfer eines Tötungsdelikts, Tatwaffe: Messer (BILD.de vom 01.04.)

31.03.2010, POL-W, Wuppertal, Mutter und Tochter tot aufgefunden, Tatwaffe: Kissen und Fleischklopfer (kein Scherz)

Fazit März: 25 Tote durch Messer, Haushaltsgegenstände, bloße Hände – der BDK schweigt, die Medien schweigen, Deutschland schweigt

1 möglicher Mord mit einer legalen Schußwaffe, deren nähere Tatumstände noch nicht gänzlich aufgeklärt sind (Rocker erschießt SEK Beamten, möglicherweise Notwehrirrtum ?) und BDK-Jansen schreit nach Verboten, die Medien machen Umfragen zum Verbot von Schützenvereinen und das leidige Thema Verbot legaler Waffenbesitz kocht wieder hoch.

Seid ihr da draußen eigentlich alle noch ganz frisch ?

Habt ihr den Knall noch nicht gehört ?

Für alle anderen, normalen Bürger mit noch einem Rest an gesundem Menschenverstand sei folgender Aufruf: Engagiert Euch gegen diesen Aktionismus ! Gebt der Anscheinsgesetzgebung keine Chance ! Taschenmesser darf man schon nicht mehr mitführen (siehe §42a WaffG), Erbsenpistolen sind verboten, Sportschießen nur für Erwachsene und nach Psychotest, Waffenbesitzer werden die Grundrechte entzogen. Heute wir – morgen ihr. Niemand kann sagen, daß ER/SIE nicht betroffen sind.

Sportschützen, Jäger, Sammler, Reenactors, Paintballer, Bogenschützen, Messersammler, Outdoor´ler, Angler, Survivalfans, Abenteurer…

…und alle anderen da draußen, die irgendwie mit waffenähnlichen Dingen ihren Beruf oder ihre Freizeit gestalten:

Es ist an der Zeit aufzustehen und für unsere Freiheit einzutreten !


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