"So wenig Internet wie möglich ins Volk!"

Das muß die Quintessenz des Todes einer 22-jährigen in Cölbe sein, geht man nach der quantitativen Zitierung dieser “Weisheit” im Zusammenhang bei jedem erweiterten Suizid mit einer legal besessenen Waffe (und ersetzt “Waffe” durch eben “Internet”). Über eben dieses “Internet” haben sich Opfer und Täter kennengelernt.

Also das “Internet” als Tatwaffe ? So weit ist es noch nicht und wenn man mal davon absieht, daß man mit dem PC-Gehäuse (Schlaginstrument), dem Netzteil (Tod durch Stromschlag), der Tastatur oder Maus (Strangulieren mit dem Kabel) oder der Software (Herzinfarkt durch Bluescreens beim Systemstart) durchaus jemanden aus dem Leben katapultieren kann, so war es in diesem Fall nicht die primäre also ursächliche “Tatwaffe”. Diese besitzen wir nämlich (fast) alle: unsere Hände.

Die Frankfruter Rundschau berichtet:

Cölbe. Die Tötung einer 22-jährigen Frau in Cölbe (Landkreis Marburg-Biedenkopf) war offenbar ein Racheakt ihres Ex-Freundes. [...] Opfer und Täter hatten sich den Angaben zufolge über das Internet kennengelernt. [...] Laut Obduktionsergebnis starb sie an stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Hals. [...]

Quelle: Frankfurter Rundschau

Vielleicht wäre es sinnvoll mal über diese “großkalibrigen Hände bei Privatpersonen” nachzudenken. Kay Jay würde sicherlich… ach, lassen wir das… :-(

(Dank an alle Spürnasen !)

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