Biker ballern Bettler um – 6 Tote
Sechs Obdachlose wurden bei einem “Drive-by Shooting” (diesen Begriff merken, denn den werden Sie zukünftig sicher auch bei uns öfter hören. Zumindest bis er – wie School-Shooting – durch ein griffigeres Medienwort abgelöst wird. Vorschläge dazu senden Sie bitte an die Süddeutsche Zeitung und an die Partei die Grünen/innen.)…
Wo war ich ? Ach ja, also: Sechs Obdachlose wurden bei einem “Drive-by Shooting” durch Schüsse getötet. Abgefeuert wurden diese von 5 Motorradfahrern, so berichtet ein Augenzeuge.
Doch die wichtigste Frage bleibt: Warum ? Und natürlich wo ? Die Erste Frage werde ich nicht beantworten können. Genausowenig wie ich den erneuten Messer-”Amoklauf” mit 8 Toten Kindern (Nr. 5 dieses Jahr) in China erklären kann. Die zweite Frage, nach dem WO möchte ich nutzen, um mal wieder einen Blick auf die Waffengesetze anderer Länder zu werfen.
Und damit beantworten wir auch gleich die Frage nach dem “wo”: Der Vorfall ereignete sich in Brasilien, genau genommen in Saô Paulo. Also dem Land in Südamerika, von dem die Antiwaffenlobby stolz verkündet, daß es die “schärfsten Waffengesetze” in Südamerika hat. Bereits 2003 hatte diese gut bezahlte Lobbygruppe die dortige Politik mit Untertützung nationaler Gruppen infiltriert und durch Propaganda und gefälschte geschönte Statistiken zur Verabschiedung eines “Disarmament Statute” genötigt.
So gibt es also in Brasilien das, wovon Hetzer Visionäre wie Klaus Jansen und Claudia Roth träumen: Alle Feuerwaffen unterliegen einer Pflicht zur zentralen Registrierung. Damit erschöpfen sich allerdings bereits die feuchten Träume unserer selbstverliebten lokalen Antiwaffenlobbyisten. Das von den brasilianischen und internationalen Waffengegnern initiierte und im Jahre 2005 abgehaltene Referendum zum totalen Waffenverbot endete für diese in einem Desaster: mehr als 2/3 der Brasilianer lehnten es ab. Ein herber Rückschlag insbesondere für die Brasilianerin Rebecca Peters, die selbsternannte “Königin der zivilen Abrüstung”. (Sollte uns dieser Terminus bekannt vorkommen ?)
Im Vergleich – auch zu den USA – sind die Gesetze in Brasilien allerdings schon jetzt rigoros. Wer eine Waffe erwerben will, muß mindestens 25 Jahre alt sein. Das Tragen einer Feuerwaffe zum Selbstschutz in der Öffentlichkeit ist zwar generell möglich, die daran geknüpften Auflagen sind aber derart rigoros und werden so konsequent umgesetzt, daß seit 2003 keine reelle Chance auf den Erhalt einer solchen Erlaubnis besteht. (Die 5 Biker in Saô Paulo hatten da wohl Glück ?)
Für den Besitz einer legalen Waffe muß außerdem eine alle 3 Jahre fällige Steuer entrichtet werden. Seit Ende 2008 können die Brasilianer ihre bis dato illegalen unregistrierten Waffen über das Internet oder die örtliche Polizei erfassen und somit legalisieren lassen.
Die Gesamtzahl illegaler (also unregistrierter) Waffen in Brasilien wird auf rund 9 Millionen geschätzt. Die registrierten Legalwaffen summieren sich auf etwa 8 Millionen.
Auch in Brasilien ist die Mordrate mit Schußwaffen seit Jahren rückläufig. Insbesondere mit diesen Zahlen spielen die gut bezahlten Antiwaffenlobbyisten gerne Katze und Maus. Denn im Vergleich zu den USA mit ihren bundesstaatlich zwar erheblich unterschiedlichen Regelungen, insgesamt jedoch mit einem wesentlich weniger restriktiven Waffengesetz, liegt diese Mordrate in Brasilien um rund 25% höher als in den Staaten. Es zeigt sich also auch hier, daß restriktivere Waffengesetze keinen Rückgang in der Mordrate bewirken.
Eine bemerkenswerte Erkenntnis beim Studium des brasilianischen Waffenrechts bleibt: Es zeigt sich, daß die verstärkten Bemühungen der Antiwaffenlobby den Brasilianern ihre Waffen abzunehmen darin mündeten, daß sich eine nationale Pro-Gun Bewegung bildete. Diese wurde massiv durch die NRA unterstützt. Sicherlich spielen da auch wirtschaftliche Interessen eine große Rolle. Trotzdem ist diese Entwicklung bemerkenswert, zeigt sie doch, daß ein Totalverbot gegen eine organisierte Befürworterorganisation nicht durchsetzbar ist.
Parallelen zu Deutschland sind wünschenswert und beabsichtigt !
Die Schlussfolgerung dieses Artikels kann doch nur der sein, dass jeder rechtstreue Waffenbesitzer sich der Waffenlobby anschliessen sollte, um ein unsinniges unsicheres Totalverbot zu verhindern!
Richtig, Brasilien ist mit Rio und Sao Paulo, in SüdAfrika – mit Jo-Burg und Pretoria, und unsere lieben Engländer sind eine meisterliche Reihe im Waffen verbieten bei gleichzeitig absurd steigender Kriminalitätsrate.. und im Statistik fälschen.
Ob sich bei letzteren waszum positiven für privaten Waffenbesitzt ändert nach dem Regierungswechsel.. wage ich zu bezweifeln.. IANSA ist in London zu Hause.
Und misteredd – nicht nur Waffenbesitzer in die Interessenvertretungen der Waffenbesitzer – auch die Bürger – die wissen, dass echte Demokratie nur mit Freiheit einhergeht, und mit dem Willen Verantwortung für sich zu übernehmen und die Freiheit zu erhalten.