Hamburger SPD – nichts verstanden, trotzdem weitermachen

Das riecht nach einer ganz heißen Anwartschaft auf das Trockene Brötchen des Monats”: Nach dem Messermord in einer Hamburger S-Bahn (presseportal.de) hat die in der Hamburger Bürgerschaft vertretene Partei der alten Tante SPD mal wieder was gefordert. Was ? Dreimal darfst Du raten, wie es so schön heißt. Die jugendlichen Intensivtäter sind jetzt schon alarmiert. Oder doch nicht ?

Aus dem “stern.de”:

“S-Bahn-Mord von Hamburg Ghetto-Gewalt schockt das Bürgertum”

[...]

Elias A. fiel das erste Mal mit 10 Jahren durch eine Körperverletzung auf, 15 Einträge umfasst seine Akte bis heute. Er war eine tickende Zeitbombe.

Was aber tun gegen gewaltbereite Jugendliche? “Kurzfristig könnte verstärkte Polizeipräsenz zumindest die Sicherheit im öffentlichen Raum erhöhen”, sagt Sozialwissenschaftler Kilb. [...]

Sollte das Waffenrecht verschärft werden, wie es nun die Hamburger SPD fordert? “Das bringt gar nichts”, glaubt Volkert Ruhe.

“Die meisten Waffen der Jugendlichen sind ja bereits illegal. Das schert die gar nicht.”

[...]

Quelle: stern.de (Hervorhebungen durch dieses Blog)

Deutlicher kann man es nicht sagen. Wenn ein kleiner Hamburger Sozialarbeiter diesen Erkenntnisgewinn hat, warum dann nicht eine große “Volkspartei” ? Die Antwort darauf ist einfach und es kann sich jeder denken: der SPD geht es gar nicht um mehr Sicherheit – genausowenig wie es ihr um weniger Amokläufe geht oder weniger Kinderpornos oder weniger irgendwas… Hier soll nur einmal mehr blinder Aktionismus die geistige Windstille ersetzen, auf das der bundesdeutsche Steuermichel die Klappe hält, wieder zurück in seinen Fernsehsessel sinkt um dem abendlichen Betäubungslala zu lauschen und die Politik weitermachen kann wie bisher.

Wer sich Freunde/neue Wählerstimmen machen will sollte endlich einmal aufstehen und ehrlich erklären, daß wir in Zeiten der Finanzkrise einfach keine Mittel haben um der Kriminalität auf unseren Straßen Herr zu werden. Er oder Sie sollten mal Tacheles reden: die Bürger sind nicht doof und es kann sich jeder ausrechnen, wie gut die eigenen Chancen stehen, daß im Falle eines Falles die 110 eine bessere Wahl als .357 wäre.

Nur: wir Deutschen haben keine Wahl – uns bleibt nur die 110 und die Hoffnung, daß irgendwer einen guten Augenzeugen abgibt während man selber in der Horizontalen von Kreidestrichen der Spurensicherung eingerahmt wird.

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0 Kommentare zu Hamburger SPD – nichts verstanden, trotzdem weitermachen

  1. rattapaeng sagt:

    vielleicht sollte man mal, in der Presse natürlich schön fett dargestellt, Nutzern der öffentlichen Verkehrsmittel, die nicht vorbestraft sind, audrücklich erlauben, Messer, Knüppel, Pfefferspray, usw. in der U-Bahn, S-Bahn, etc. zu tragen (=führen).

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