Das Wunder der fehlenden Entrüstung
Man stelle sich folgendes vor: Ein Jäger / Sportschütze (bitte auswählen) lauert seiner verflossenen Liebe auf, rammt die radelnde Frau mit dem Auto, so daß diese stürzt. Dann steigt er aus, zieht seine Walter GSP oder Glock 17 und feuert auf sie. Der 12-jährige Sohn steht daneben und bekommt alles mit.
Wie würde die Presse reagieren ? Sie würde Amok laufen.
Wie würde die Antiwaffenlobby reagieren ? Sie würde Amok laufen.
Wenn diese Tat aber mit einer illegalen Waffe und von einem Mitbürger türkischer Abstammung begangen wird, dann ist das alles kein Thema. Dann herrscht Schweigen im Blätterwald und allerorten in den Aktionsbündnissen und bei den Bündnissen Deutscher Kriminaler. Und auch die Innenminister und selbsternannten Experten der Verbotsparteien halten sich mit vornehmen Schweigen dezent im Hintergrund.
Glauben Sie nicht ? Dann lesen sie mal weiter!
Aus dem Presseportal:
Am Dienstagmorgen ( 08.06.2010 ) gegen 07.30 Uhr wartete ein 41 Jahre alter türkischer Mann aus Borken vor der Haustür auf seine von ihm getrennt lebende 38- jährige deutschen Ehefrau. Die Frau war mit ihrem Fahrrad unterwegs, als ihr Mann sie mit dem Auto anfuhr. Sie kam dabei zu Fall und blieb auf dem Boden liegen. Ihr Ehemann stieg aus dem Auto und schoss mit einer Pistole mehrfach auf seine Frau.
[...]
Durch den Schuss wurde die Frau lebendgefährlich verletzt und wird derzeit operiert.
Quelle: Presseportal.de
Weniger über die ethnisch-sozialen Zusammenhänge, dafür etwas mehr Schlagzeilengeheische beim SpOn:
[...] Der zwölfjährige Sohn des Paares, der sich auch auf der Straße aufhielt, habe die Tat “weitgehend” mitangesehen, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer. [...]
Quelle: Spiegel Online
Und jetzt suchen Sie mal in den großen deutschen Zeitungen nach dieser Meldung. Tip: Auf der Titelseite werden sie nichts finden. Aber vielleicht sprechen Sie mal mit ihrer örtlichen Vertretung der Verbotsparteien (SPD, Grüne/innen, SED Linke, CDU).
Anmerkung: Die Frau ist übrigens “nur” lebensgefährlich verletzt. Hoffen wir, daß sie das Attentat überleben wird. Den Amok war auch diese Tat nicht, denn sie war geplant.