Es muß nicht immer die Dienstwaffe sein…
Trauriges Ende einer kleinen Familie in Oranienburg: Eine alleinerziehende Polizistin hat zuerst ihre zwei Kinder und dann sich selbst getötet. Dazu verwendete sie nicht einmal ihre Dienstwaffe. Obduzierte Todesursache war nach Angaben des Tagesspiegels Strangulation. Warum ich diesen Fall hier überhaupt aufführe ? Um das immer wieder gern genommende Argument der Waffengegner ad absurdum zu führen, daß Waffenverfügbarkeit für Familiendramen verantwortlich ist. Was die 32-jährige Frau dazu trieb, ihre beiden Kinder (5 und 10 Jahre) zu strangulieren, ist nicht bekannt. Ganz sicher aber hat ihre Dienstwaffe damit nichts zu tun. Eher sind die Gründe bei den Lebensbedingungen zu suchen, welche ihr aufgrund von Arbeitsbedingungen und Dienstvorschriften angediehen sind. Arbeitsbedingungen und Dienstvorschriften, die von den gleichen Beamten und Politikern gemacht werden, die auch für Waffenverbote eintreten ? Und die “Waffenverfügbarkeit” für Familiendramen verantwortlich machen ?
[...] Oranienburg, Opfer: 2 Kinder, Tatwaffe: unbekannt (Strangulation), mit bloßen Händen [...]