Geschnitten oder am Stück ?

Diese Frage muß sich nur stellen, wer mit Messern mordet. Und das sind, wie wir wissen, die meisten der Täter. Denn im Gegensatz zu dem, was uns Medien, Politik und Aktionsbündnisse vermitteln wollen, geht die größte Gefahr eben nicht von privaten Legalwaffenbesitzern und ihren Waffen aus, sondern von Messern und Schneidwerkzeugen in all ihren Facetten. Diese Erfahrung mußte auch das Opfer in Hamburg machen, dessen Überreste jetzt gefunden wurden. In einer Plastiktüte.

Das Hamburger Abendblatt berichtet einleitend von einer schweren Körperverletzung und kommt dann auf den Fund der Leichenteile zu sprechen:

Harburg. Morgens, gegen 6 Uhr am Bahnhof Harburg: Mitarbeiter einer Reinigungsfirma finden einen Mann türkischer Herkunft, Orhan J., 53, schwer verletzt in einem Gebüsch. Er hat Stichverletzungen am Hals und am Oberkörper. Die Polizei geht von versuchtem Mord aus.

Gegen 12.30 Uhr: Ein Mann findet am P+R-Parkhaus in der Nähe der Post, nur wenige Meter vom ersten Tatort entfernt, Leichenteile, die in einen blauen Müllsack gestopft wurden. Hier ermittelt die Mordkommission. [...]

Quelle: Hamburger Abendblatt

Ziemlich gruselige Angelegenheit, die der Otto-Normalverbraucher wohl so nicht erwartet. Morde mit Messern sind allerdings in Deutschland an der Tagesordung. Alleine die Statistik auf diesem Blog (und sie ist bei weitem nicht vollständig) listet alleine für dieses Jahr 28 Morde mit Messern auf (Januar bis April). Das ist immerhin 2x Winnenden. Und so findet auch die Verwunderung der Redakteure ihren Ausdruck im Zwischensatz:

Diese Vorfälle haben sich nicht, wie man vermuten könnte, in der Kriminalitätshochburg Rio de Janeiro ereignet, sondern in Harburg, am Bahnhof und an der Harburger Poststraße. [...]

Quelle: Hamburger Abendblatt

Angesichts der zunehmenden Häufung von Einzelfällen stetig steigenden Fallzahlen wünschte ich mir, wir hätten “amerikanische Verhältnisse”. Denn hier sinken Mord und Überfälle in hohen einstelligen Prozentzahlen, überall dort, wo das verdeckte Führen von legalen Schußwaffen erlaubt wurde. Und das sind insbesondere die Ballungszentren und Großstädte. Davon berichtet das FBI in seiner vorab veröffentlichten Statistik.

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