Uner täglicher Messermord…
…kommt heute aus Bückeburg. Ein 57-jähriger Mann hat dort am Freitag seinen 81 Jahre alten Vater getötet. Tatwaffe war natürlich ein Messer. Dass der Mann eine psychische Störung gehabt haben soll, ist für die Presse natürlich Grund genug nicht weiter in die Tiefe zu gehen. “Shit happens.” Kann ja mal passieren, so ist das Leben, da steckt man eben nicht drin.
Der NDR-Online u.a. versorgt uns mit einem Artikel.
Ein 57-jähriger Mann hat am Freitag in Bückeburg im Kreis Schaumburg offenbar seinen 81 Jahre alten Vater getötet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Rentner in der gemeinsamen Wohnung erstochen. Das Motiv des Sohnes sei bisher unklar. Der 57-Jährige hatte einer Nachbarin die Bluttat gestanden, die die Beamten alarmierte. Diese fanden den Rentner mit Stichverletzungen im Bett. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der 57-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen. [...]
Quelle: NDR-Online
Wird es jetzt nicht Zeit, das Messerverbot (Lex Körting) auch auf die Privaträume auszuweiten ? Natürlich nur in Verbindung mit unangemeldeten Kontrollen. Sonst bringt es ja nichts. Klar.
Und der Vater in diesem Fall ? Pech gehabt. Überleben für Opfer ist in der Lex Körting nicht vorgesehen. Das Opfer hat sich bitte möglichst ruhig zu verhalten (Singen ist erlaubt) und den Täter nicht zu verletzen. Jedwede Selbstverteidigungswaffe ist verboten. Am Ende wird sie dem Opfer nur abgenommen und gegen es verwendet. Und das wollen wir doch nicht: dass das Opfer am Ende erst erstochen und dann auch noch erschossen wird.
(Wer Sarkasmus findet darf ihn an Hr. Körting spenden).
[...] Bückeburg, Opfer: 81-jähriger Mann, Tatwaffe: Messer [...]