Besorgt um die Sicherheit im Stadtteil

Und das mit Recht: In Hassels (Düsseldorf) in Nordrhein-Westfalen, wo bald die geballte rot-rot-grüne Waffenverbotsregierung an der Macht ist, hat es gestern einen Überfall mit zwei Toten gegeben. Tatort war nicht etwa ein dunkler Park oder eine Seitenstraße bei Nacht. Die Täter kamen mit Schußwaffen in die Wohnung der Opfer und das zur Frühstückszeit. Weder sind bisher die Täter bekannt, noch steht fest ob es sich um illegale Waffen handelte. Die vorliegenden Indizien sprechen aber eine recht deutliche Sprache. So hat z.B. keiner der Nachbarn Schüsse gehört…

UPDATE: Der Täter war ein Drogensüchtiger, der vom Sohn zum Auftragkiller bestellt wurde!

Die RP-Online berichtet:

Doppelmord in Hassels: Ein 82-jähriger Mann und seine 39-jährige Tochter wurden in ihrer Wohnung von zwei Tätern umgebracht. Die 81-jährige Mutter war in ein Zimmer eingeschlossen worden und fand die leblosen Körper blutüberströmt. Die Polizei sucht mit Hochdruck. Das Motiv ist unklar. [...]

Auffallend auch die Tatsache, dass kein Zeuge Schüsse gehört hat. Sollten jedoch Schalldämpfer benutzt worden sein, spräche das wieder für eine gezielte Tat. Ob es stimmt, dass die Opfer mit Schüssen in den Hinterkopf ermordet wurden, will die Polizei ebenfalls nicht bestätigen.[...]

Quelle: RP Online

Fassen wir zusammen: Die Täter entern die Wohnung, sperren die Mutter in ein Zimmer. Später kann sie sich befreien und findet ihren Mann und die Tochter tot (bzw. schwer verletzt, im weiteren Verlauf stirbt die Tochter im KKH). Sie hört keine Schüsse. Auch die Nachbarn bekommen nichts mit.

Es riecht extremst nach Hinrichtung. Warum ausgerechnet “nur” Vater und Tochter ist ein Grund zum Spekulieren. War hier wieder die “Ehre” im Spiel ? Die Polzei betonte sofort, daß es sich um “in Deutschland geborene Deutsche handelte”. Dieser Umstand bedeutet allerdings nichts. Setzt man z.B. voraus, daß die Tochter irgendjemanden ein Eheversprechen gab, den Zukünftigen danach hörnte und der Vater sie gegen ihn verbal verteidigte, ergibt sich sofort einen “Ehrenmotiv”. Doch das ist alles spekulativ. Ebenso kommt ein Raubmord in Betracht, auch wenn die Polizei das anders sieht. Es bleibt nichts anderes, als die Ermittlungen abzuwarten.

Durch die Indizienlage (Ablauf der Tat, keine hörbaren Schüsse) kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, daß es sich hier nicht um den Betriebsausflug der Großkaliberabteilung des örtlichen Schützenvereins gehandelt hat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden illegale Waffen für diese Tat benutzt. Dafür spricht auch das enorme Desinteresse der großen Zeitungen.

Ihm sei “mulmig” angesichts der Sicherheit in seinem Stadtteil, sagt ein Anwohner ggü. RP-Online. Zurecht. Denn in Deutschland haben wir bei ungeladenem Besuch in der eigenen Wohnung im schlimmsten Fall (wie hier) nur zwei Möglichkeiten: Singen&Sterben oder 110wählen&Sterben.

Die Täter können sich ganz sicher sein: im Gegensatz zu z.B. Österreich werden sie in Deutschland in 99% der Fälle nicht auf bewaffnete Gegenwehr stossen. Notwehr steht bei uns zwar im Gesetz, doch ist die Umsetzung dazu nicht vorgesehen. Jedenfalls nicht für die Opfer. Selbstverteidigung gilt bei uns nicht als Bedürfnis für eine Schußwaffe, nicht mal als Mensch mit Behinderung.

UPDATE: Die WZ berichtet zum Fall, allerdings ohne auf die Herkunft der Waffe einzugehen. Nach der vorliegenden Meldung zu urteilen, wurde sie mit Sicherheit illegal beschafft.

[...] Demnach hat der 56-Jährige den arbeitslosen Drogensüchtigen am 17. Juni 2010 bis zu der Wohnung gefahren. Auf dem Weg gab er ihm Handschuhe, eine Wollmütze, Klebeband und eine Pistole, die in einem Postpaket verpackt war. Um 7.20 Uhr klingelte der 23-Jährige und gab sich als Paketbote aus. Die ahnungslosen Opfer öffneten ihm. [...]

Die Ermittler hatten den Bordellbesitzer bald im Verdacht. [...]

Quelle: WZ Online

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