Die Verfügbarkeit von (Dienst-) Waffen…

Immer wieder wird von holpophoben plakativ die “Verfügbarkeit von Waffen” als Ursache und Beweggrund für Straftaten in den Mittelpunkt gestellt und als Begründung für ein Totalverbot von privaten Waffen angesehen. Ereignisse wie das vom Sonntag in Dolle (Bördekreis) sollten da eigentlich zum Nachdenken anregen. Der Täter war Polizist und die Mordwaffe ? Noch ist nichts offiziell. Nur, daß die im Kofferaum befindliche Leiche die Ehefrau des Mannes war…

Die Süddeutsche Zeitung berichtet:

Doppelter Schock nach einem Unfall in Sachsen-Anhalt: Im Kofferraum eines der beteiligten Autos wird eine nackte Frauenleiche entdeckt. Der Fahrer war ein Polizist, der kurz vor der Pensionierung stand. [...]

Inzwischen ist sich die Polizei nahezu sicher, dass es sich bei der Leiche im Koferraum um die 55 Jahre alte Ehefrau des 59-Jährigen handelt. Sie sei zum Zeitpunkt des Unfalls “mit großer Wahrscheinlichkeit” bereits tot gewesen. Letzte Zweifel soll nach Angaben des Sprechers eine Obduktion ausräumen. [...]

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Was auch immer weitere Untersuchungen ergeben werden, z.B. ob die Frau mit der Dienstwaffe erschossen wurde oder auch nicht, eins steht fest: Waffen, egal welcher Art und Besitzereigenschaft, sind keine Ursache. Sie sind Tatmittel. Oder wollen wir unsere Polizisten, Soldaten, Politiker, Richter, Zollbeamte usw. entwaffnen um deratige Taten in Zukunft zu verhindern ?

Interessanter wäre es die Frage zu klären, ob die Frau noch am Leben sein könnte, wenn sie selber eine Waffe besessen hätte, um ihre physiologische Unterlegenheit als Mitglied des “schwachen Geschlechts” ggü. dem Täter auszugleichen ?

“God created man, Col. Colt made them equal.”

(“Gott schuf die Menschen, Col. Colt machte sie gleichberechtigt.”)

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