“Gewalt einfach nicht für möglich gehalten”
Welzow, eine 4000-Einwohner-Stadt in Brandenburg. Nicht gerade ein Ballungsraum und ganz sicher auch kein Brennpunkt. Doch was die Bürgermeisterin “nicht für möglich gehalten” hat ist in Deutschland Alltag: Mord. Entgegen der Untergangspropheten vom BDK, AAW oder aus dem Seniorenheim des BMI geschehen diese Taten allerdings (fast) ausnahmslos nicht mit legalen Schußwaffen. Und so war auch hier “massive Gewalteinwirkung” die Todesursache der Rentnerin.
Die Lausitzer Rundschau berichtet:
Welzow. Eine 93-jährige Frau aus Welzow (Spree-Neiße) ist am Montag erschlagen in ihrer Wohnung gefunden worden. Der 35-jährige Enkel wurde festgenommen. Für die Mordkommission kommt er als Täter infrage. [...] Die Obduktion der Leiche am Nachmittag ergab als Todesursache »massive Gewalteinwirkungen gegen den Kopf der Frau«, so Polizeisprecher Berndt Fleischer. [...]
Quelle: Lausitzer Rundschau
Es war allerdings eine Tat mit Ansage, denn der Täter hatte in der jüngeren Vergangenheit bereits randaliert und seine Mutter sogar in den Schwitzkasten genommen.
Gerne hätte ich die Gesichter der Ministerialbürokraten gesehen, wenn die Opfer im Vorfeld einen Antrag auf Polizeischutz oder einen Waffenschein gestellt hätten. Beides bekommt man in Deutschland ja erst, wenn man schon tot ist. Wenn überhaupt.