Familiendramen und hoplophobe Logik
Geht man nach der Logik linksgrüner Waffenhasser, müßte es in Deutschland unter den 3 Millionen legalen Waffenbesitzern eigentlich fast täglich zu Mord und Totschlag kommen. Was unter dem Begriff “erweiterter Suizid” zusammengefaßt wird, ist oftmals nicht mehr als feiger Mord und eigene Unfähigkeit. Warum zum Beispiel in St. Augustin eine Frau und ein 2-jähriges Kind sterben mußten, erschließt sich wohl niemandem in Gänze. Klar ist aber: die Verfügbarkeit von Schußwaffen dürfte keine Rolle gespielt haben. Eher der Fahrplan der Deutschen Bahn AG…
Die Welt Online berichtet:
Ein 36 Jahre alter Mann hat sich am Dienstag mit seinem zweieinhalbjährigen Sohn auf der Schnellstrecke Köln-Frankfurt vor einen herannahenden ICE geworfen. Der Zug erfasste Vater und Sohn – beide kamen nach Angaben der Polizei ums Leben. [...]
Als die Polizisten die Mutter des Kindes benachrichtigen wollten, fanden sie die 39-Jährige tot in der Wohnung in St. Augustin. Sie hatte Verletzungen am Oberkörper. [...]
Quelle: Welt Online
Tatwaffe ICE. Das kennt man eigentlich nur als Suizidmittel. Für einen Mord am eigenen Kind ist mir das auch noch nicht untergekommen und die Mutter (als wehrlose Frau zur Tatzeit bereits vom Täter ermordet) konnte es leider auch nicht mehr richten. Eine Verfügbarkeit von Waffen hätte hier aus Sicht der Mutter die Tat vielleicht verhindern können. Darüber sollten wir mal nachdenken!
(Durch “Verletzungen im Oberkörper” ordne ich diesen Fall den “Hieb- und Stichwaffen” zu)