Erstochen, erschlagen und dann zersägt…

Keinen Zugriff auf privat besessene Schusswaffen zu haben bedeutet in den allermeisten Fällen, daß man Tatwaffen einfach substituiert. In diesem Fall zeugte die Auswahl allerdings nicht von großer Kreativität. Aber das kann man von angehenden Politikern Jurastudenten auch nicht erwarten. Oder doch ?

In Rathenow hat ein 28-Jähriger seine Eltern erst getötet und dann in 20cm kleine Stücke zersägt. Er verwendete dafür frei erhältliche Alltagsgegenstände Mordwaffen. Würde man nach der bisherigen Logik gehen, wäre nun eine Anhebung der Altersgrenze für Einkäufe in Baumärkten auf 18 Jahre dringend geboten.

Die BILD.de berichtet:

[...] Nach einem Streit soll er seinen Vater im Keller erstochen, seine Mutter im Erdgeschoss erschlagen haben. [...] …sie schließlich mit der Kettensäge wieder und wieder zu zerteilen… [...]

Die Eltern schirmen den Jungen ab. Er entwickelt sich zum Einzelgänger, hat kaum Freunde.[...]

Quelle: BILD.de

Und da ist sie wieder, die Gemeinsamkeit der Täter von Dunblane, Erfurt, Winnenden. Ach nee, es sind ja immer legale privat besessene Schusswaffen schuld. Kann also gar nicht daran gelegen haben…

Tags: , , , , , , , ,

2 Kommentare zu Erstochen, erschlagen und dann zersägt…

  1. Namenlos sagt:

    Ja, niemand würde einen daran hindern sich direkt nach der Supermarktkasse 20 Schraubenzieher in den Gürtel zu klemmen (Stichwaffen), die frisch gekaufte Axt und Kettensäge zu nehmen und durchzudrehen. Alles gefährliches Gerät… Wenn man daran denkt das man alleine für den Transport nach Hause eines 14 cm langen Messers oder eines Einhand-Klappmessers mit Klingen-Arretierung mindestens in den Bau gehen dürfte (und ggf. besessene Waffen abgeben muss), eigentlich nur mit absolutem Sarkasmus zu ertragen…

    noch ein empfehlenswertes Blog: http://www.querschuesse.at (ex-Vorstand der iwoe.at)

  2. [...] 15. Juli 2010, Rathenow, Vater erstochen, Mutter erschlagen, Tatwaffe: Messer, stumpfer Gegenstand [...]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>