Wieder ein Rentner “geklatscht”
“Klatschen”, das wissen wir, ist schwer in Mode. “Geklatsch” wird immer und überall. Auf Bahnhöfen, öffentlichen Plätzen, in Parkanlagen und am Rande von Sportgroßveranstaltungen aka. Fussballspielen. Die Gründe für diesen neuen “Trendsport” sind vielfältig: mal ist es das neue Handy des Opfers, mal ist es einfach nur das Verlangen nach Geld oder aber der “Klatsch”-Klassiker “…der hat blöd geguckt!”.
Neu also in diesem Zusammenhang nicht vieles, auch nicht, daß es mal wieder einen Rentner – mal wieder – in seinen eigenen vier Wänden erwischt hat.
Und während gescheiterte Existenzen wie Roman Grafe vor dem BVerfG winseln, “privater Waffenbesitz” stände konträr zum “Grundrecht auf Unversehrtheit”, könnte darüber der 82-Jährige aus Schmölln nur müde lächeln. Könnte – wenn er noch am Leben wäre. Ist er aber nicht.
Denn zur Mißachtung seines Rechtes auf Unversehrtheit brauchten die Täter nicht mal eine (il/legale) Waffe!
Der mdr-Online berichtet:
Der am Dienstag tot in seiner Schmöllner Wohnung aufgefundene Rentner ist Opfer eines Verbrechens geworden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde der 82-Jährige erschlagen. [...]
Quelle: mdr