Unser täglicher Messermord…

… passierte gestern (auch wenn wir da schon einen hatten) in Schweinfurt. Dort wurde ein 23-jähriger Opfer einer tödlichen Messerattacke. Aus dem Zeitungsbericht kann geschlussfolgert werden, dass er offenbar seine 19-jährige Freundin vor einem “Stalker” (Neudeutsch für durchgeknallter Vergewaltiger ?) schützen wollte und sich aus diesem Grund in deren Wohnung aufhielt. Der 27-jährige Täter setzte erfolgreich sein (illegal geführtes) Messer zum Nachteil des völlig unbewaffneten und wehrlosen Opfers ein.

Ganz Spontan möchte ich in diesem Zusammenhang auf eine nonverbale Möglichkeit der Konversation hinweisen, wie sie auch in Österreich und Irland der Bevölkerung zugestanden wird und die auch dem beklopptesten Gewalttäter in den eigenen vier Wänden eindringlich verdeutlicht: bis hierher und nicht weiter!

Thanks to Oleg Volk

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One Response to “Unser täglicher Messermord…”

  1. Der Rechtsanwalt sagt:

    Ich vermisse folgende Fragen aus der Politik ..

    1. War das eine legale Waffe? Auch Messer sind Waffen und unterfallen dem WaffG, vgl. § 42a WaffG (Messertrageverbot)

    2. Messer dürfen nur mit ausdrücklicher behördlicher Erlaubnis erworben, benutzt und geführt werden? Ok ist mehr eine Forderung. Bedürfnisprüfung jetzt!

    3. Warum sind noch nicht alle Messer aus der Gesellschaft entfernt worden? Es passieren ja sehr viele Gewalttaten mit Messern.

    4. Warum ist der Import und Export von Messern erlaubt? Dies stellt ja einen Verstoss gegen die Menschenrechte dar.

    5. Warum haben die Polizeibehörden nicht eingegriffen, wenn bereits bekannt war, dass der mutmaßliche Täter ein Stalker ist? Warum hat hier die Polzei kein Ermittlungsverfahren nach § 238 StGB eingeleitet?

    Fragen über Fragen.

    Der Rechtsanwalt

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