Unser täglicher Messermord…

MesserattackeWährend man beim Bayerischen Rundfunk und in Eltern- und Lehrerverbänden noch darüber diskutiert, welche Gefährdung von einem Luftpumpenschießstand für eine Schule ausgeht, wenn diese in Grundstücksunion vorhanden ist, gehen Mörder und Verbrecher in Deutschland weiter munter auf Menschenjagd. Schußwaffen werden dafür allerdings keine benötigt und auch sonst spielen Gesetze und Verbote für diese “Menschen” eine eher untergeordnete Rolle. So wie in Rheinberg…

Die RP-Online berichtet:

Was Polizei und Staatsanwaltschaft bereits angedeutet hatten, hat sich gestern bestätigt: Die 83-jährige Rheinbergerin, die am Dienstag tot in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Königsberger Straße aufgefunden worden war (RP berichtete), ist von ihrem Ehemann erstochen worden. [...]

Quelle: RP-Online

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2 Kommentare zu Unser täglicher Messermord…

  1. Der Rechtsanwalt sagt:

    Ich kann hier nur meine Forderung wiederholen, dass nun mehr eine Erlaubnis für das Führen von Messer, Feuer, Schere und Licht durch die Behörden nach strenger Prüfung des Einzelfalls ausgegeben werden kann. Natürlich mit der regelmäßigen Überprüfung des Bedürfnisses und der Zuverlässigkeit. Wichtig ist auch die korrekte Aufbewahrung dieser Gegenstände. Das muss auch dem Amt gegenüber nachgewiesen werden.

    Sarkasmus beiseite!

    Es ist zu ersehen, dass der Gewalttäter sich der Gegenstände bedient, derer er gerade habhaft wird. Dies begimmt mit dem Messer aus der Küche, über den Stechbeitel bis hin zum Schraubendreher oder auch die Axt/Beil. Die Frage ist daher auch zu stellen, ob wir Äxte verbieten, weil diese im Altertum als Kriegswaffen eingesetzt wurden. Nein. wir sehen das Beil als Werkzeug an. Und hier beginnt genau das Problem. Alle diese Dinge sind Waffen und Werkzeuge. Der Benutzer defeniert durch den tatsächlichen Gebrauch, ob ein Messer ein Werkzeug oder eine Waffe ist. Gleiches gilt für die Axt, den Schraubendreher und auch die Schusswaffe. Das Bolzenschussgerät des Fleischers ist auch eine Waffe, wird aber als Werkzeug des Metzgers angesehen. Der Sinn dieses Werkzeugs ist aber von der Gesamtkonzeption her das Töten eines Lebewesens.

    Warum hier eine Unterscheidung gemacht wird, ist für mich nicht nachvollziehbar und bleibt wahrscheinlich immer in den Tiefen des Bundestages verschollen.

    Der Rechtsanwalt

  2. KlausRgR sagt:

    Hm, ich habe mir mal die Mühe gemacht, die berichteten Opfer allein aus diesem Monat bisher zusammenzuzählen.. das wird wohl ein neuer Rekord wenn man bedenkt das der Monat noch nicht um ist..

    Wenn man den Dünnpfiff des BR, die aufforderung der Heilbronner SPD das Sportschützen ihre Waffen ZURÜCKGEBEN sollen (wie bitte ?)
    http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1901542

    .. und in den Blogs wie CopZone so manche Äußerung liesst, die dem des BDK entspricht, – dann sind wir an etlichen Fronten beschäftigt.

    Wenn ich das so sehe – müssen wir (fast) alle Lebensformen (ausser Resteverwerter) verbieten, denn die sind die tödlichste Waffe, denn es muss Leben vernichtet werden, um am Leben zu bleiben.

    Absurd
    Klaus

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