Willkommen im Club, liebe Bierfreunde…
Stuttgart will, ebenso Heilbronn oder Iserlohn – die Besteuerung auf legale Schußwaffen. Dem legal zu entgehen ist für Waffenbesitzer nicht einfach. Wegziehen in eine andere Gemeinde wäre eine Lösung. Eine illegale Waffe eine andere und zudem noch strafbar. Bleibt nur noch der Eintritt bei pro Legal oder dem FVLW.
Doch wenn es den Bewohnern des Elfenbeinturms um das Stopfen von Löchern im Haushalt des Weltsozialamtes Deutschland geht, ist jedes Mittel recht. Warum also nicht eine BIERSTEUER einführen. Immerhin sind die bösen Alkoholiker schuld an Verletzten, Toten und 26 Milliarden Gesundheitskosten.
Da kann man allen Freunden des Feierabend-Bierchens nur sagen: Willkommen im Club!
Die BILD berichtet:
Im Kampf gegen Trinksucht und Komasaufen fordern Fachleute drastische Steuererhöhungen für Alkohol!
Der Hamburger Wirtschaftsexperte Tobias Effertz bringt u.a. eine Anhebung der Biersteuer von 9 Cent bis auf 1 Euro/Liter ins Gespräch. Ein Kasten Bier würde dann statt 11 Euro rund 20 Euro kosten.
Effertz zu BILD: „Die Krankheitskosten durch Alkoholkonsum betragen mindestens 26,7 Milliarden Euro pro Jahr. Steuererhöhungen sind ein sehr wirksames Mittel, übermäßigen Konsum zu stoppen.”
[...]
Quelle: BILD
Schöne Aussichten. Saufen nur für Reiche. Und den Angehörigen und Nachwuchs aus finanziell gut gestellten Haushalten wird es entgegenkommen: die abendlichen Schlangen an den Kassen beim Einkauf des “Vorglühmittels” werden kürzer werden.
If you can´t ban it – tax it !
Was der Alkoholkonsument dem Waffenbesitzer aber voraus hat: Er kann – ganz legal – seinen Bölkstoff selber herstellen, zumindest wenn es um das Bier geht und eine bestimmte Menge nicht überschritten wird. Schnappsbrennen hingegen darf man in Deutschland nicht. Schließlich gibt es als Äquivalent zum Gewaltmonopol, das Brantweinmonopol des Staates.
Willkommen in der Verbotsrepublik Deutschland. Dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten!
Doch die mächtige Alkohol-Lobby wird sich das sicher nicht gefallen lassen wollen. Und auch die Pharma-Lobby verdient hier ganz gut mit…
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