Die Verfügbarkeit von Waffen – Jäger tötet Ehefrau

Dieses Lamento hängt mir – ehrlich gesagt – zum Halse raus. Immer wieder werden Gut- und Bessermenschen nicht müde, in der “Verfügbarkeit von Waffen” eine “latente Gefahr für die Öffentlichkeit” zu sehen.

Und immer wieder gibt es Fälle, die, neben den allseits bekannten aber totgeschwiegenen Statistiken, genau das Gegenteil bezeugen.

Jetzt gab es wieder so einen Fall: In Erkrath tötete ein Jäger seine Ehefrau. Raten Sie mal die Tatwaffe… und: NEIN! Es ist keine legal besessene Schußwaffe. Oi!

Der Kölner Express berichtet:

Blutiges Beziehungsdrama in einer kleinbürgerlichen Siedlung in Erkrath: Ein Mann (55) bringt seine Frau um. [...]

Die 50-Jährige ruft um ihr Leben. Die alarmierte Polizei klingelt an der Tür, doch niemand öffnet. Die Beamten klettern über eine Leiter auf die Garage. Von dort sehen sie Alfred T., einen passionierten Jäger, mit blutverschmierter Kleidung durch seinen Garten laufen.

[...]

Im Haus entdecken sie die Leiche der 50-Jährigen.

[...]

Wie Alfred T. seine Frau tötete, ist zunächst noch unklar. Seine Jagdwaffen hatte er nicht zu Hause gelagert.

Alfred T. machte in der ersten Vernehmung durch die Kripo Angaben zu seiner Tat. Aber warum er zum Mörder wurde, blieb noch offen.

Quelle: Express

Fassen wir also mal zusammen: Der Mörder lagerte gutmenschenkonform seine Waffen nicht in der Wohnung. Er war blutverschmiert und seine Frau war tot. Er hat der Polizei gegenüber die Tat gestanden.

Wie hätte ein Verbot legaler Schusswaffen diese Tat verhindert ?

(Dank an Spürnase Steffen)

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3 Kommentare zu Die Verfügbarkeit von Waffen – Jäger tötet Ehefrau

  1. Jens sagt:

    traurig ist die tat, gut zu sehen, dass zentrale lagerung bei beziehungstaten nichts nützt

  2. Clitus sagt:

    Habe neulich ne Broschüre aus Australien zum Thema WaffG Aussies in die Finger bekommen; da stand übersetzt drin, daß der Bürger kein Recht habe, Waffen zu besitzen um sein Leben zu schützen; dies stehe nur dem Staate zu. Waffenbesitz des Bürgers sei lediglich ein Privileg, welches ihm der Staat gewähre…….das Teil stammte aus den 90ern
    Wenn ich mir anschaue, das diese Dialektik mittlerweile auch bei unseren Behörden und Gutmenschen vorherrscht, ist doch klar, wohin die Reise geht…..die Opfer der Gewalttaten sind die “Helden” auf dem langen Marsch ins Sozialistische Einheits Deutschland zur Entrechtung und Entmachtung der Bürger dieses Landes.
    Mal sehen, wer so blöd ist, die Grenze aufzumachen, wenn wir in 40 Jahren brüllen; “Wir sind das Volk”

  3. [...] Täter hätte ein anderes Tatmittel verwendet, so wie z.B. bei ähnlich gelagerten Fällen hier, hier und hier. [...] Die 34-Jährige wurde im Bereich Leiste getroffen und stürzte zu Boden. Ein [...]

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