Unser täglicher Messermord

Messerattacke“Im Vollrausch zu Berge, wir ziehn, fallera! …und kommen dann heim auf den Knien, fallera! …Wie tief sind wir gesunken, wir ham zu viel getrunken, mein lieber Freund, wie geht’s Dir, fallera?” So trällerten Anfang 1991 die Jungs von der EAV in dem Song “Alk Parade“.

Heute wäre es Zeit für ein Update des Songtextes, denn wo Alkohol im Spiel ist (der ja laut H.-C. Ströbele niemals mit Vorsatz bis zur nahenden Bewustlosigkeit konsumiert wird), da ist das Messer nicht fern. So auch gestern in Wuppertal. Dort endete das Saufgelage zweier Männer (mal wieder) tödlich.

Das presseportal.de berichtet:

In ihrer gemeinsamen Wohnung an der Friedrich-Ebert-Str. in Wuppertal-Elberfeld kam es gestern Abend, 04.09.2010, gegen 18.45 Uhr, zu Streitigkeiten zwischen den beiden alkoholisierten 50 und 64 Jahre alten Bewohnern. Im Laufe der Auseinandersetzung stach der Jüngere dem 64-Jährige mit einem ca. 20 cm langen Küchenmesser in den Oberkörper.  [...] Er erlag noch am Tatort seiner Verletzung.

Quelle: presseportal.de

Trotzdem geht natürlich weder von Alkohol, noch von Küchenmessern (oder Hämmern, Sägen, Äxten, Wäscheleinen oder Autos) eine “latente Gefahr” aus – ganz im Gegensatz zu Sport- oder Jagdwaffen, die hinter zentimeterdickem Panzerstahl lagern. Letztere werden wohl früher oder später den Untergang des Abendlandes herbeiführen. Ganz im Gegensatz natürlich zu Alkohol und Drogen oder Küchenmessern und Werkzeugen…

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Ein Kommentar zu Unser täglicher Messermord

  1. [...] 06. September 2010, Wuppertal, 64-jähriger erstochen, Tatwaffe: Küchenmesser [...]

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