Eben hatten wir noch das Familiendrama als erweiterten Suizid mit der illegal betriebenen Schusswaffe und schon haben wir das ganze auch mit dem beliebten Mordwerkzeug Nr. 1 aka. Messer: In Altenstadt entdeckte die Polizei die Leichen eines Ehepaares. Der Mann hatte seine Gattin erst erstochen und sich dann das Messer selber in den Körper gerammt.
Gleiches Mordinstrument aber anderer Zusammenhang in Düsseldorf: hier wurde ein “Kunde” einer Dame im Hotelzimmer zum Verhängnis. Da “Escort Service” Mitarbeiterinnen nicht zur Personengruppe gehört, welche mehr als die Mehrheit der Bevölkerung gefährdet ist, gab es für das Opfer keine adäquaten Selbstverteidigungsmittel, z.B. solche welche die Polizei erfolgreich gegen Messerangriffe einsetzt. Schade aber jeder Tote ist ja bekanntlich einer zuviel… Uups, das gilt ja nur für den Mißbrauch von legalen Schusswaffen. Messermordopfer sind bekanntlich Opfer 2. Klasse.
Die Passauer Neue Presse berichtet aus Altenstadt:
[...] Im Fall des toten Ehepaares gehen die Ermittler davon aus, dass der 63 Jahre alte Ehemann zunächst seine Frau tötete und sich dann selbst das Leben nahm, wie die Regensburger Polizei und die Staatsanwaltschaft Weiden gestern mitteilten. Die Frau, die im Schlafzimmer gefunden wurde, habe massive Schnittverletzungen am Hals gehabt. Der Mann stach sich den Ermittlungen zufolge im Bad in die Brust. Bei ihm wurde ein Messer gefunden. [...]
Quelle: Passauer Neue Presse
Die BILD berichtet aus Düsseldorf:
Düsseldorf – Fünf Tage nach der Bluttat im „Radisson Blu“- Hotel fahnden die Ermittler jetzt mit Europäischem Haftbefehl nach dem mutmaßlichen Täter Arif D. aus Dormagen. Denn jetzt ist klar: Nur drei Stunden nach der Tat setzte sich der Killer in einen Flieger nach Ankara in der Türkei! Rückblick: Gegen 9.30 Uhr fand ein Zimmermädchen am Freitag die blutüberströmte Leiche von Cristina B. (†25) in Suite 610 (BILD berichtete). Da war Arif D. schon längst nicht mehr in Deutschland. Die Escort-Dame wurde Stunden zuvor, gegen Mitternacht, erstochen. Ihr letzter Begleiter war Arif D. Er verließ das Düsseldorfer Hotel und fuhr zum Flughafen Köln/Bonn. [...]
Quelle: BILD