"Amoklauf" in Dießen (Bayern)

Zum Glück gab es keine Todesopfer. Das schon mal vorweg. Der Tatort: wiedereinmal ein Platz, an dem der Täter in Deutschland nicht mit Gegenwehr rechnen muß. Die Opfer: Unschuldige, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren und helfen wollten. Die Tatwaffe:… ach, lesen Sie selber:

Die WELT Online berichtet:

Ein Großaufgebot der Polizei sucht in Dießen (Bayern) einen Mann, der drei Menschen in einem Therapiezentrum mit einem Messer verletzt hat.  Ein Mann hat in einer Klinik für Suchtkranke nahe Dießen am Ammersee drei Menschen niedergestochen. Der 25-Jährige ist seitdem auf der Flucht. […]

Er bedrohte dort seine 29 Jahre alte Freundin mit der Waffe – vermutlich ein Klappmesser – und stach dann auf sie ein. Als zwei weitere Patienten – eine Frau im Alter von 25 Jahren und ein Mann im Alter von 23 Jahren – dem Opfer helfen wollten, wurden auch sie von dem Angreifer niedergestochen. […]

Der 25- Jährige ist 1,82 Meter groß, schlank, hat braune Haare und war zuletzt weiß gekleidet. Er spricht deutsch mit russischem Akzent. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Quelle: WELT Online

Vielleicht sollte diese Einrichtung an den Eingängen folgende Schilder platzieren:

5 Replies to “"Amoklauf" in Dießen (Bayern)”

  1. Cool das Schild .. sollten wir vielleicht mal als Aufkleber drucken lassen ?

    Vielleicht noch sowas:

    Legalwaffenfreie Zone (Aktionsgebiet – Mörder – Messerstecher – Amokläufer)

  2. Die Warnung mit dem Verbotszeichen gefällt mir sehr gut. Weiter so. Nur mit emotionalen Hinguckern erreicht man die Öffentlichkeit.

    Grüße Thomas

  3. Ich würde gerne mal wissen, wie der „normale“ Bürger sich fühlen würde, wenn an JEDER öffentlichen Einrichtung dieses Schild stehen würde, coole Idee!

  4. Auch hier fordere ich:

    „Alle Messer aus dem Volk!“

    Nein nicht wirklich. Es zeigt leider wiedereinmal, wie hilflos eigentlich unsere Politker und Behörden sind, wenn es darum geht hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Die jenigen, die behördlich erfasst sind, von den Politikern als Wahlvolk gesehen werden und Steuern zahlen, müssen sich einer regelmäßigen behördlichen Kontrolle unterziehen lassen. Die legalen Waffenbesitzer, die kann der Staat mit Kosten, Auflagen und Hausbesuchen schickanieren. Es ist traurig, aber auch ein Zeichen dafür, dass der Staat uns gesetzestreuen Bürgern nicht vertraut. Aber warum? Der Entzug einer waffenrechtlichen Erlaubnis droht schon dann, wenn die Zuverlässigkeit nicht mehr gegeben ist. Diese ist dann nicht mehr gegeben, wenn bspw. betrunken ein KfZ geführt wurde, Steuern hinterzogen wurden oder etwas anderes, bei dem „otto-normal-Bürger“ nichts ausser die Strafe zu befürchten muss. Für den legalen Waffenbesitzer ist die Strafe nur das Eine. Der Verlust seiner Sportgeräte und auch den wirtschaftlichen Verlust das Andere und viel grössere Problem.

    Hinweis in eigener Sache. Die derzeitigen Gesetze halte ich für unlesbar und unverständlich, vgl. § 106 SGB 5.

    Der Rechtsanwalt

  5. Ich war live dabei als Patient. Es war ein Schock für uns alle… Sehr schade das die Einrichtung nicht mehr existiert. Es war die beste Therapie, die mir sehr geholfen hat. Der Täter hat 8,5 Jahre kassiert.

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