God shave the Queen Part IV

rulebritannia„Rule, Britannia! Britannia rule the waves! Britons never will be slaves!“ Wer nun in Bezug vor allem auf den letzten Satz noch nicht rollend vor Lachen auf dem Boden liegt, der wird sicherlich interessiert sein, an der neuesten Meldung aus dem Land der Glückseligen, dem Traumland von Roman G., dem AAW und allen anderen hoplophoben Weltverbesserern; Wohnort des gottgleichen Dr. North, der Englands Sportschützen nach dem Dunblane Massaker entwaffnen ließ. Gerne wird GB als Paradebeispiel für eine “waffenfreie Zivilgesellschaft” angepriesen. Dass dabei Fiktion und Realität Lichtjahre voneinander entfernt sind, wird verschwiegen oder ignoriert. Die beweist einmal mehr das gestrige Ereignis in Woolwich:

[…] Angriff mit Fleischerbeil – Die Täter fuhren den Soldaten laut Aussagen von Augenzeugen zunächst mit einem blauen Auto an. Dann stürzten sie sich auf ihr Opfer, töteten es auf bestialische Weise! […] Ein Augenzeuge sagte völlig geschockt einem Londoner Radiosender, er habe zwei dunkelhäutige Männer im Alter von etwa 20 Jahren gesehen. „Sie haben diesen armen Kerl zerhackt. Sie haben ihn zerhackt, kleingehackt, zerschnitten. Die waren völlig verrückt. Die waren wie Tiere.“ […]

Quelle: BILD

Wie bekannt sein dürfte, gilt in Großbritannien ein totales Waffenverbot. Das bedeutet u.a. dass Kurzwaffen (egal welchen Kalibers) weder besessen, geschweige denn geführt werden dürfen. Dies gilt natürlich auch für Soldaten außerhalb von Kasernen. Einzige Ausnahme ist die Polizei. Während Englands Bobbies vor 50 Jahren nur mit einem Schlagstock bewaffnet patroullierten, sind sie heutzutage öfter mit Maschinenpistolen anzutreffen. Dies dürfte mehr als genug veranschaulichen, in welchem „paradiesischem“ Zustand sich das Vereinigte Königreich wirklich befindet.

[…] Als die Polizei nach etwa 20 Minuten eintraf, rannten die mutmaßlichen Täter auf die Beamten zu! Sofort eröffneten die Polizisten das Feuer. […]

Quelle: BILD

Diesem Armutszeugnis ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Britische Soldaten, die sich am Ende der Welt für ihr Vaterland erschiessen, in die Luft sprengen oder zerstückeln lassen müssen, sind nicht einmal in der Heimat vor gleichem Schicksal sicher. Und während sie am Hindukusch ein „Sturmgewehr“ mit Reservemagazinen in die Hand gedrückt bekommen, mißtraut man ihnen in der Heimat derart, dass sie nicht einmal eine kleine Pistole zum Selbstschutz führen dürfen!

Was hat das am Ende mit dem Credo Schusswaffen zu tun? Die Täter waren doch „nur“ mit Stichwaffen bewaffnet?

Eine gute Frage aber hier gibt es zwei wesentliche Punkte zu beachten:

  1. In Großbritannien gibt es ein Führverbot bei Messern und Hieb-/Stichwaffen, welches noch wesentlich strenger ist, als das bundesdeutsche.
  2. Die Täter wählten als Tötungswerkzeuge ganz bewußt die Schneidwaren aus, weil sie ihr Opfer schlachten wollten.
    Da sie sich sicher sein konnten auf keine bewaffnete Gegenwehr zu stossen (ein Soldat hält sich schliesslich an Gesetze), blieb die illegale Schusswaffe zunächst im Fahrzeug.

„Then we saw two big butcher’s knives – they were hacking at this poor guy. They were just chopping and hacking.“

„My partner got out of the car and shouted ’stop, stop‘. One of the black guys went into the car and into a bag and pointed a gun at us. He shouted at us: ‚Get in the car, get in the car.‘

Quelle: International Business Times

In unseren Medien ist dieser Umstand bisher nicht zu finden. Ein Zufall oder bewußte Täuschung?

Fest stehen dürfte in jedem Fall, dass Großbritannien und sein Waffengesetz diese Tat nicht verhindert hat. Die Täter waren zu allem entschlossen und Gesetze sind für sie belanglos.

effektive Gegenwehr

One Reply to “God shave the Queen Part IV”

  1. Das Schlimmste an diesem an diesem, an sich bereits schlimmen Vorfall ist doch, das obwohl Menschen helfen wollten niemand die Mittel hatte es zu tun.
    Hätte nur einer der Passanten, die Zeuge dieses Massakers geworden sind, eine adäquate Waffe gehabt könnte der Soldat evtl. noch leben, aber das Vereinte Königreich, genau wie unser eigener „Rechtsstaat“, sehen es lieber das ein unschuldiger Soldat auf dem Altar der fiktiven Sicherheit geopfert wird, als das wehrhafte Bürger einen armen schuldigen Täter auch nur ein Haar krümmen.
    Meiner Meinung nach sollten alle Politiker die sich für ein Waffenverbot oder die Restriktion von Waffen in Privathand aussprechen, für jeden Mord bei dem sich das Opfer mit einer Waffe hätte wehren können, wegen fahrlässiger Tötung zur Rechenschaft gezogen werden.

    Fragt man die meisten Menschen ob es einer gut bewaffneten Armee bedarf um den eigenen Staat zu schützen wird die Mehrheit dies bejahen, da auf Staatsebene die Bürger Selbstverteidigung verstehen. Fragt man die gleichen Personen ob sie es befürwortet das privatpersonen einen Waffe zur Selbstverteidigung besitzen dürfen wird die Mehrheit entsetzt mit Nein antworten.
    Gehirnwäsche à la Claudia Roth.

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