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	<title>no guns - keine waffen ! &#187; Medienhetze</title>
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	<description>Die ganze Wahrheit über legalen Waffenbesitz</description>
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		<title>Reportage &#8220;Spiel mit dem Tod&#8221;</title>
		<link>http://www.keine-waffen.de/2012/01/23/reportage-spiel-mit-dem-tod/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Illegale Schusswaffe]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen interessanten Videobeitrag habe ich auf YouTube gefunden. Wichtig ist, dass Sie, lieber Leser, dieses Video von Anfang bis zum Ende sehen. Das bedeutet: nicht vorspulen nicht zwischendurch abbrechen einfach vom Anfang bis zum Ende ansehen Los gehts´: http://www.youtube.com/watch?v=hHO6a1kMe1Q]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen interessanten Videobeitrag habe ich auf YouTube gefunden. Wichtig ist, dass Sie, lieber Leser, dieses Video von Anfang bis zum Ende sehen.</p>
<p>Das bedeutet:</p>
<ul>
<li><strong>nicht</strong> vorspulen</li>
<li><strong>nicht</strong> zwischendurch abbrechen</li>
<li>einfach vom <strong>Anfang</strong> bis zum <strong>Ende</strong> ansehen</li>
</ul>
<p>Los gehts´:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hHO6a1kMe1Q">http://www.youtube.com/watch?v=hHO6a1kMe1Q</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alt aber nicht zu alt&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 08:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[illegale Schußwaffen]]></category>
		<category><![CDATA[legaler Waffenbesitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Da habe ich in meiner noch zu bearbeitenden Linksammlung einen Artikel aus dem Jahre 2009 gefunden, entstanden nach dem Attentat von Winnenden, als der Amoklauf gegen den legalen Waffenbesitz gerade richtig auf Touren kam. Autor des Werks ist ein Wolfgang Röhl, erschienen ist das ganze auf der Internetseite &#8220;Deutschland Woche&#8221;. Lesebefehl! “Bauchschuss-Musa”, der Verbrechenssumpf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da habe ich in meiner noch zu bearbeitenden Linksammlung einen Artikel aus dem Jahre 2009 gefunden, entstanden nach dem Attentat von Winnenden, als der Amoklauf gegen den legalen Waffenbesitz gerade richtig auf Touren kam. Autor des Werks ist ein Wolfgang Röhl, erschienen ist das ganze auf der Internetseite &#8220;Deutschland Woche&#8221;.</p>
<p>Lesebefehl!</p>
<p><a href="http://www.deutschlandwoche.de/2009/03/26/bauchschuss-musa-der-verbrechenssumpf-der-schutzenvereine-und-die-massenmorderischen-jager/#more-8805%20OBERHAUSEN%20-%20Schusswaffe" target="_blank"><strong>“Bauchschuss-Musa”, der Verbrechenssumpf der Schützenvereine</strong><br />
<strong>und die massenmörderischen Jäger</strong></a></p>
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		<title>Wer hat Angst vorm´ schwarzen Mann?</title>
		<link>http://www.keine-waffen.de/2011/05/26/wer-hat-angst-vorm%c2%b4-schwarzen-mann/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 13:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Frankfurt am Main erschiesst ein muslimischer Fanatiker US Soldaten mit einer illegalen Schusswaffe (k-w berichtete). In Bonn und Eupen tötet ein Verbrecher zwei Menschen. Tatwaffe ist wieder eine illegale Schusswaffe (k-w berichtete). Und auch in Stuttgart war es eine illegale Waffe, mit der der Täter zum Mörder wurde (k-w berichtete). Diese drei Fälle stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>
<div id="attachment_730" class="wp-caption alignright" style="width: 152px"><a href="http://www.keine-waffen.de/wp-content/uploads/2009/10/sposchue_2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-730" title="sposchue_2" src="http://www.keine-waffen.de/wp-content/uploads/2009/10/sposchue_2-142x150.jpg" alt="" width="142" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Typischer Waffensammler - nach Meinung der Stadt Oldenburg</p></div>
<p>In Frankfurt am Main erschiesst ein muslimischer Fanatiker US Soldaten mit einer illegalen Schusswaffe (<a href="http://www.keine-waffen.de/2011/03/07/peng-peng-klick-klick-aufarbeitung-frankfurt/" target="_blank">k-w berichtete</a>).</li>
<li>In Bonn und Eupen tötet ein Verbrecher zwei Menschen. Tatwaffe ist wieder eine illegale Schusswaffe (<a href="http://www.keine-waffen.de/2011/03/16/leise-zielgenau-und-verdammt-illegal/" target="_blank">k-w berichtete</a>).</li>
<li>Und auch in Stuttgart war es eine illegale Waffe, mit der der Täter zum Mörder wurde (<a href="http://www.keine-waffen.de/2010/11/15/keine-kontrollen-schon-wieder-schusswaffenopfer/" target="_blank">k-w berichtete</a>).</li>
</ul>
<p>Diese drei Fälle stehen <strong>exemplarisch </strong>für die auf diesem Blog thematisierten Taten mit<a href="http://www.keine-waffen.de/tag/illegale-schuswaffen/" target="_blank"> illegalen Schusswaffen</a>. Angesichts der Häufigkeit könnte man annehmen, dass die daraus resultierende Deliktrelevanz auch im Polizeipräsidium Oldenburg bekannt sein dürfte.</p>
<p>Ist sie aber nicht. Dort schürt man lieber <strong>vorsätzlich </strong>Ängste vor den &#8220;bösen legalen Waffenbesitzern&#8221;. Ausgerechnet legale Waffensammler, deren Tatbeteiligungen nicht einmal medial nachweisbar sind, sollen die Drohkulisse bilden. Peinlicher und perverser geht es kaum. Und als ob das nicht genug wäre, springt die Presse &#8211; sonst immer gerne politik- und polizeikritisch &#8211; brav über das Stöckchen.</p>
<p>Michael berichtet <a href="http://waffenpflege.tetra-gun.de/archives/187" target="_blank">auf seinem Blog</a> ausführlich zu diesem Fall.<br />
<span id="more-2685"></span><br />
Natürlich ist auch keine-waffen.de nicht untätig, denn dieser Skandal darf nicht unkommentiert bleiben. Eine entsprechende Anfrage an die Stadt Oldenburg ist bereits verschickt.</p>
<p>Ich lade jeden Leser herzlich dazu ein, das selbe zu tun: presse@stadt-oldenburg.de</p>
<blockquote><p><em>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, </em><br />
<em>sehr geehrte Damen und Herren, </em></p>
<p><em>[...] Wie der Presse zu entnehmen war, hat die Polizeidirektion Oldenburg, der  Rettungsdienst des Landkreises Oldenburg inklusive des Führungsstabes  der Feuerwehrtechnischen Zentrale, sowie Kräfte der freiwilligen  Feuerwehr Ganderkesee eine “Übung” veranstaltet, die von folgendem  Szenario ausging: </em></p>
<p><em> &#8220;Waffensammler verliert Führerschein und damit die Zuverlässigkeit,  Sammler-Waffenbesitzkarte wird daraufhin entzogen. Nun will er sich an  den Verantwortlichen rächen und nimmt den Richter als Geisel, schießt  auf einen Wachmann. Auf der Flucht verursacht er einen schweren  Verkehrsunfall, bevor er im nächsten Ort nach weiterer Geiselnahme von  einem SEK überwältigt wird.&#8221; </em></p>
<p><em>Meine Fragen in diesem Zusammenhang: </em><br />
<em>- Wer ist der/die Verantwortliche für den grundsätzlichen Entwurf dieses  Szenarios? </em><br />
<em>- Auf Basis welcher Datenlage wurde dieses Szenario gewählt? </em><br />
<em>- Welche möglichen Reaktionen wurden aufgrund der Außenwirkung dieses  Szenarios aus der Öffentlichkeit erwartet und welche sind bisher  eingetreten? </em><br />
<em>- Kann man davon ausgehen, dass die Verwaltung der Stadt Oldenburg allen  legalen Waffenbesitzern generell Tötungsabsichten unterstellt? </em><br />
<em>- Wie beurteilen Sie die Gefahr von Terroranschlägen mit religiösem  Hintergrund in Oldenburg? </em><br />
<em>- Wie beurteilen Sie die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines  Vorfalls vgl. dem in BA-Agentur Frankfurt/M. vom 19.5.11 in Oldenburg? </em><br />
<em>- Wieviele Mißbrauchsfälle von legal besessenen Waffen hat es in Ihrem  Landkreis in den letzten 10 Jahren gegeben, bei den Opfer tödlich  verletzt wurden? </em></p>
<p><em>Für eine Rückmeldung zu diesen Fragen wäre ich Ihnen dankbar. </em></p>
<p><em>Mit freundlichen Grüßen,</em></p>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Unser täglicher Messermord</title>
		<link>http://www.keine-waffen.de/2011/05/04/unser-taglicher-messermord-103/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 13:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hieb- und Stichwaffen]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Verbaler Streit&#8221; und &#8220;handfeste Auseinandersetzung&#8221; sind die Vokabeln, welche beim Einsatz gesellschaftlich nicht geächteter Waffen Verwendung finden. Im Gegensatz dazu spricht man etwa bei Schusswaffen (allerdings nur, wenn legal besessen) von &#8220;Amok&#8221; und &#8220;Blutbad&#8221;. In Halle war es am vergangenen Samstag mal wieder soweit. Unser exklusiver Korrespondent B. Randstifter berichtet: Halle (*rofl*). Ein 26-Jähriger ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.keine-waffen.de/wp-content/uploads/2011/04/Knife.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2576" title="Knife" src="http://www.keine-waffen.de/wp-content/uploads/2011/04/Knife-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8220;Verbaler Streit&#8221; und &#8220;handfeste Auseinandersetzung&#8221; sind die Vokabeln, welche beim Einsatz gesellschaftlich nicht geächteter Waffen Verwendung finden. Im Gegensatz dazu spricht man etwa bei Schusswaffen (allerdings nur, wenn legal besessen) von &#8220;Amok&#8221; und &#8220;Blutbad&#8221;.</p>
<p>In Halle war es am vergangenen Samstag mal wieder soweit. Unser exklusiver Korrespondent B. Randstifter berichtet:<span id="more-2636"></span></p>
<blockquote><p><em>Halle (*rofl*). Ein 26-Jähriger ist am Samstag in Halle kaltblütig, skrupellos und ohne Gnade erschossen  worden. Mehrere <del> Personen</del> <del>Sportschützen</del> Sportschützen und Jäger waren am Morgen in der Nähe des Busbahnhofes zunächst amokgelaufen, was dann in einem Blutbad an dem Mann gipfelte, wie Polizeisprecher S. Ockenpuppe sagte. Dabei wurde der Hallenser <del>von Kugeln</del> <del>großkalibrigen Kugeln</del> von großkalibrigen und durchschlagsstarken Kugeln aus einer Sportwaffe regelrecht <del>durchsiebt</del> zerfetzt. Seine Überreste erlagen später  in einem Krankenhaus einer Bleivergiftung.</em></p></blockquote>
<p>Halt, halt, halt ! So geht das nicht! Das ist doch alles gar nicht wahr, das war ein Messermord und keine Schiesserei! Also, Druck runterregeln, Gas wegnehmen, Klappen ausfahren und den Bremsfallschirm abwerfen. Das Nachrichtenportal von T-Online zeigt wie es geht:</p>
<blockquote><p><em>Halle (dapd-lsa). Ein 26-Jähriger ist am Samstag in Halle <strong>erstochen </strong>worden. Der Mann war am Morgen in der Nähe des Busbahnhofes mit mehreren  Personen zunächst in einen verbalen Streit geraten, der in einer  handfesten Auseinandersetzung gipfelte, wie Polizeisprecher Siegfried  Koch sagte. Dabei wurde der Hallenser schwer verletzt und <strong>erlag </strong>später  in einem Krankenhaus einer <strong>Stichverletzung</strong>. [...]</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://nachrichten.t-online.de/26-jaehriger-in-halle-erstochen/id_46105572/index?news" target="_blank">T-Online Nachrichtenportal</a></em></p></blockquote>
<p>Na also, geht doch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Ton macht die Musik oder: wofür steht dpa?</title>
		<link>http://www.keine-waffen.de/2011/04/21/der-ton-macht-die-musik-oder-wofur-steht-dpa/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 13:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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		<category><![CDATA[Südkurier]]></category>
		<category><![CDATA[Waffenrazzia]]></category>

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		<description><![CDATA[Donnerstag, 21. April 2011, 11:31 UHR: Auf dem BILD-Newsticker erscheint folgende Meldung: Mehr als 500 Waffen beschlagnahmt &#8211; Friedrichshafen – Für viele Waffenbesitzer in der Bodenseeregion ist es das vorläufige Ende ihrer Leidenschaft: Die Polizei hat in vier Landkreisen rund 540 Waffen und etwa 35 000 Schuss Munition beschlagnahmt. (Quelle: BILD) Was soll man davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.keine-waffen.de/wp-content/uploads/2011/04/blöd.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2615" title="blöd" src="http://www.keine-waffen.de/wp-content/uploads/2011/04/blöd-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Donnerstag, 21. April 2011, 11:31 UHR: Auf dem BILD-Newsticker erscheint folgende Meldung:</p>
<blockquote><p><em>Mehr als 500 Waffen beschlagnahmt &#8211; Friedrichshafen – Für viele <strong>Waffenbesitzer </strong>in der Bodenseeregion ist es das vorläufige <strong>Ende ihrer Leidenschaft</strong>: Die Polizei hat in vier Landkreisen rund 540 Waffen und etwa 35 000 Schuss Munition beschlagnahmt. (Quelle: <a href="http://www.bild.de/newsticker-meldungen/home/11-waffen-beschlagnahmt-17538716.bild.html" target="_blank">BILD</a>)</em></p></blockquote>
<p>Was soll man davon halten? Offensichtlich, so liest es sich für den unbedarften Leser, wurden hier wohl einige legale Waffenbesitzer wegen Verstößen hochgenommen. <strong>Oder nicht?</strong><span id="more-2614"></span></p>
<p>Was will die Agentur &#8220;dpa&#8221; mit dieser Meldung bezwecken, die auf vielen großen Nachrichtenportalen fast wortgleich so abgebildet wird? Ist es am Ende einfach eine journallistische Fehlleistung, Faulheit zur vernünftigen Recherche oder Dummheit? Oder sind es nur die Nachrichten&#8221;verwerter&#8221;, die sich das &#8220;richtige&#8221; aus der Meldung pickten?</p>
<p>Im Südkurier liest sich dieses Ereignis nämlich ganz anders:</p>
<blockquote><p><em>Waffenrazzien in vier Landkreisen &#8211; Friedrichshafen/Ravensburg: Bei 134 Durchsuchungen im Bodenseekreis sowie in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und Konstanz sind 140 scharfe Schusswaffen, rund 400 Waffen wie Vorderlader-, Luftdruck- und Schreckschusswaffen sowie rund 35 000 Schuss Munition unterschiedlichen Kalibers sichergestellt worden. Dies haben die Staatsanwaltschaft Ravensburg sowie die Polizeidirektion Friedrichshafen gestern mitgeteilt. [...]</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/Waffenrazzien-in-vier-Landkreisen;art417921,4845727" target="_blank">Südkurier</a></em></p></blockquote>
<p>Medien dienen der Information. Der Südkurier zeigt hier wie es richtig geht. Ohne den einleitenden Satz der BILD, der nicht nur überflüssig, sondern auch noch einen falschen Eindruck erweckend kommentiert, es könnte sich hier um legale Waffenbesitzer gehandelt haben (&#8220;&#8230;Ende ihrer Leidenschaft&#8230;&#8221;).</p>
<p>Doch auch zu den näheren Umständen führt der Südkurier hier detailliert aus und gibt dem Leser weiteren Input:</p>
<blockquote><p><em>Die Durchsuchungen fanden von November vergangenen Jahres bis in den April dieses Jahres statt. Außerdem wurden bei den Razzien 14 scharfe <strong>Handgranatenzünder</strong>, zehn Übungshandgranaten mit funktionsfähigem Zünder sowie zehn großkalibrige <strong>Flak-Patronen</strong> beschlagnahmt. Der Zünder einer Feuerlöschbombe wurde von Experten des Landeskriminalamtes vorsorglich noch am Fundort gesprengt.</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/Waffenrazzien-in-vier-Landkreisen;art417921,4845727" target="_blank">Südkurier</a></em></p></blockquote>
<p>Spätestens jetzt wird auch der im WaffG ungeübte Leser begriffen haben, dass es hier nur um höchst illegale Gegenstände und deren Besitzer geht. Also mit nichten um Jäger oder Sportler bzw. &#8220;Hobbyschützen&#8221; (<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/polizei_beschlagnahmt_am_bodensee_mehr_als_500_waffen_1.10336935.html" target="_blank">NZZ</a>)</p>
<blockquote><p><em>[...] <strong>Auslöser </strong>für die Razzien war die <strong>Festnahme </strong>eines <strong>Diebesduos </strong>im vergangenen Jahr in Eriskirch. [...] Dieser Waffenfund sei nicht veröffentlicht worden, da sich Ermittlungen wegen waffenrechtlicher Verstöße gegen weitere Personen abzeichneten, heißt es in der Mitteilung. [...] Zwischenzeitlich wurden 146 Beschuldigte ermittelt, denen rund 250 Verstöße gegen das Waffen- oder das Sprengstoffgesetz zur Last gelegt werden.  [...]</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/Waffenrazzien-in-vier-Landkreisen;art417921,4845727" target="_blank">Südkurier</a></em></p></blockquote>
<p>Hier wurde also anscheinend ein <strong>florierender Handel mit <span style="text-decoration: underline;">illegalen </span>Waffen</strong> betrieben, den es ja so eigentlich gar nicht gibt. Zumindest wenn man den Ausführungen des Ltd.KD, Landeskriminalamt Niedersachsen, Abteilung 2, Abteilungsleiter, <a href="http://www.keine-waffen.de/2011/04/20/2-x-3-macht-4-widdewiddewitt-und-drei-macht-neune/" target="_blank">Rainer Bruckert</a>, trauen darf. Nach seiner Fantasie liegt das Distributionsmonopol ausschliesslich im Rotlichtbereich und nirgendwo anders.</p>
<blockquote><p><em>[...] Hinweise, dass mit den Waffen <strong>Straftaten </strong>begangen oder geplant wurden, haben sich laut Polizei noch <strong>nicht ergeben</strong>. Vielmehr handle es sich bei den Beschuldigten zumeist um Waffennarren, die eine <strong>günstige Gelegenheit zum Erwerb</strong> von Waffen nutzten oder sich nach eigenen Angaben damit <strong>schützen </strong>wollten.</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/Waffenrazzien-in-vier-Landkreisen;art417921,4845727" target="_blank">Südkurier</a></em></p></blockquote>
<p>Dass mit den gefundenen Waffen<strong> keine Straftaten</strong> begangen wurden, sollte <strong>das wichtigste </strong>der Meldung sein. Folgerichtig bringt der Südkurier diese Info am Ende der Meldung denn beim Leser bleibt immer der Anfang und das Ende der Berichterstattung im Kopf haften. Dass die Käufer dieser Waffen sich u.a. damit schützen wollten macht die Sache zwar nach dt. Recht nicht legaler, für die meisten wohl aber verständlicher.</p>
<p>So gesehen ist das Deutsche Waffengesetz die Ursache und der Grund für diesen illegalen Handel!</p>
<p><strong>Danke an den Südkurier für diesen informativen Artikel der beweist, dass der deutsche Journalismus noch nicht ganz am Ende ist!</strong></p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>&#8220;2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://www.keine-waffen.de/2011/04/20/2-x-3-macht-4-widdewiddewitt-und-drei-macht-neune/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 10:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;&#8230;Ich mach&#8217; mir die Welt, Widdewidde wie sie mir gefällt &#8230;.&#8221; Diese wohl weltbekannten Textzeilen stammen aus der Titelmelodie der Geschichten des wohl bekanntesten kleinen Mädchens aus Schweden &#8211; Pipi Langstrumpf. Doch als Astrid Lindgren 1944 die Geschichte um das streitbare und politisch alles andere als korrekte Mädchen ersann, wird sie wohl nicht im Traum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;<span>Ich mach&#8217; mir die Welt, Widdewidde wie sie mir gefällt &#8230;.&#8221; Diese wohl weltbekannten Textzeilen stammen aus der Titelmelodie der Geschichten des wohl bekanntesten kleinen Mädchens aus Schweden &#8211; Pipi Langstrumpf. Doch als Astrid Lindgren 1944 die Geschichte um das streitbare und politisch alles andere als korrekte Mädchen ersann, wird sie wohl nicht im Traum daran gedacht haben, dass diese einprägsamen Zeilen einmal die mediale und politische Landschaft beschreiben würden. Schon gar nicht bei der Diskussion um das bundesdeutsche Waffenrecht, deren zentrale Bestandteile im gleichen Jahr bereits zementiert waren und bis heute überdauerten.</span></p>
<p><span>Dies vorausgeschickt möchte ich anknüpfen an das Interview der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) mit dem Vertreter des &#8220;Weissen Ring e.V.&#8221; und Abteilungsleiter im LKA Niedersachsen, </span>Rainer Bruckert. Seine <a href="http://www.keine-waffen.de/2011/04/15/glaube-keiner-statistik-die-du-nicht-selber-gefascht-hast/" target="_blank">These</a> hatte ich zum Gegenstand einer Frage nach Belegen der selbigen mit einer Email nach Niedersachsen gesandt.</p>
<p>Jetzt gibt es eine Antwort, die ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten möchte.<span id="more-2604"></span></p>
<p>Mich erreichte folgende Antwort, welche offensichtlich in Kopie auch noch an einige andere Adressaten von investigativen Anfragen ging (Gruß an Johann B. und Gratulation für die sehr schöne und sachliche Anfrage bei Hr. Ltd.KD Bruckert):</p>
<blockquote><p><em>Sehr geehrte Damen und Herren,</em></p>
<p><em>als ich mit der Redakteurin der Hannoverschen Allgemeinen ein Gespräch geführt habe, war ich mir bereits zu dieser Zeit absolut sicher, dass aus Richtung der Waffenbesitzer die altbekannten Argumente per Email oder Leserbrief eintreffen würden. Dies ist erwartungsgemäß auch eingetreten. </em></p></blockquote>
<p>Sehr geehrter Bruckert, ich möchte mich untertänigst dafür entschuldigen, dass ich es wagte Sie in Ihrer Sphäre mit meiner Argumentation auf Faktenbasis zu stören und/oder zu langweilen&#8230;</p>
<blockquote><p><em>Seien Sie versichert, dass ich weiß, wovon ich rede. Als jahrzenhntelanges Mitglied niedersächsischer Spezialeinheiten und aktuell der verantwortliche Leiter für die niedersächsichen Mobilen Einsatzkommandos und das Spezialeinsatzkommando bin ich selbst seit mehr als 30 Jahren permanent Waffenträger,<strong> leider aus gutem Grund auch im privaten Bereich</strong>. Und ich kann Ihnen auch bestätigen, dass sich die Masse der Einsätze meiner Spezialeinheiten in den letzten Jahren gegen Bedroher bzw. Täter gerichtet hat, die über legale (!) Waffen verfügten. <strong>Meine Mitarbeiter finden das überhaupt nicht lustig!</strong></em></p></blockquote>
<p>Ich auch nicht, Herr Bruckert, ich auch nicht. Es ist nämlich, wie Sie es so treffend formulieren, aus &#8220;gutem Grund&#8221; höchst unlustig, daheim in den eigenen vier Wänden oder im öffentlichen Raum, auf Täter zu treffen, die sich einen Kericht um Waffengesetze, Führverbote oder Erlaubnispflichten für Schusswaffen scheren. Insbsondere dann, wenn man selber &#8211; dank des Deutschen Waffengesetzes, dem besten der Welt &#8211; dabei völlig unbewaffnet und somit wehrlos ist. Sie und Ihre Kollegen von der Spezialeinheit, sind da aufgrund ihrer Waffentrageerlaubnis, ihrer Ausrüstung und ihrer vorbildlichen Ausbildung, wesentlich besser vorbereitet als ich, die Leser und Lieschen Müller.</p>
<blockquote><p><em>Nun zum vollständigen Wortlaut meines Gesprächs mit Frau Fröhlich:</em></p>
<p><em>Die Bedrohung mit einer Schusswaffe ist für die Mehrzahl der Menschen einer der schlimmsten Albträume überhaupt. Bei Opfern, die <strong>nicht an den Umgang mit Waffen gewöhnt</strong> sind, löst eine solche Bedrohung in der Regel ein langanhaltendes Trauma mit Angst- und Panikattacken aus und dies über einen großen Zeitraum. Aus dieser Situation finden die Opfer meist nur mit aufwändiger professioneller Hilfe heraus.</em></p></blockquote>
<p>Diesen Ihren Ausführungen, denen ich nur eingeschränkt zustimmen kann, möchte ich entgegenhalten: die Opfer von Messergewalt, von tätlicher Gewalt mit den bloßen Händen oder von psychischer Gewalt in allen Facetten, sind mindestens genauso traumatisiert. Es macht absolut keinen Unterschied, ob dem Opfer ein Messer an die Kehle gehalten wird, ob es gewürgt wird oder ob es in den Lauf einer Schusswaffe blickt &#8211; die empfundene Todesangst dürfte gleich sein.</p>
<p>Was es aber wohl wirklich gibt, ist die von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeff_Cooper" target="_blank"><strong>Jeff Cooper</strong></a> definierte sog. <em>Hoplophobie</em>. („&#8230;geistige Störung, charakterisiert durch eine irrationale Abneigung gegen Waffen“, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hoplophobie" target="_blank">Wiki</a>). Die mag in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, wohl aber weniger auf der Seite der Opfer, als mehr auf der Seite derer, die einem (nutzlosen) Totalwaffenverbot das Wort reden.</p>
<p>Oder wie es Jeff Cooper selber formulierte:</p>
<p><em>&#8220;The media insist that crime is the major concern of the American public  today. In this connection they generally push the point that a disarmed  society would be a crime-free society. They will not accept the truth  that if you take all the guns off the street you still will have a crime  problem, whereas if you take the criminals off the street you cannot  have a gun problem.&#8221;</em></p>
<blockquote><p><em>Aus der Sicht einer Opferschutzorganisation gibt es eigentlich nur eine Grundposition: Jede Schusswaffe in privatem Besitz ist eine zusätzliche potentielle, latente Gefahr für andere. Niemand kann garantieren, dass auch ein gut trainierter, verantwortungsbewusster Bürger und Schütze nicht in eine persönliche Ausnahmesituation gerät, in der er unkontrolliert handelt. </em></p></blockquote>
<p>Nun, das schliesst nach Ihrer eigenen Definition auch Polizei, Militär und Sie selbst mit ein. Erstgenannte immerhin zwei staatliche Institutionen, die junge Menschen in einem Alter an Waffen ausbilden, in dem sie legal keinen Zugang zu GK-Schusswaffen haben dürften.</p>
<p>Denke ich über diese Aussage von Ihnen nach und rufe mir in das Bewußtsein, dass 2/3 aller Schusswaffen in Deutschland illegal besessen werden, so ist dies von Ihnen gemalte Szenario einer &#8220;latenten Gefahr&#8221; ein Risiko, welches ich wesentlich geringer schätze als z.B. das eines Verkehrsunfalls (4.000 Tote), einer Krankenhausinfektion (20.000 Tote) oder einfach nur des Risikos, Opfer einer tödlichen Messerattacke (mind. 140 Tote) zu werden.</p>
<blockquote><p><em>Das gültige Waffenrecht ist aus meiner Sicht nur ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist fast makaber, dass man lediglich feststellen kann, dass es uns in Deutschland lediglich vor US-amerikanischen Verhältnissen schützt. Für einen Anwalt der Opfer greift es hingegen vielfach zu kurz. </em></p></blockquote>
<p>Ich habe das bereits anderen Verfechtern des Schlagworts &#8220;amerikanische Verhältnisse&#8221; gesagt; wiederhole es aber gerne noch mal, da ich lese, dass Sie in dieser Thematik Wissensdefizite aufweisen:</p>
<p>Obwohl der zweite Zusatzartikel zur Verfassung der   Vereinigten Staaten von Amerika das Recht auf Waffenbesitz und das Tragen   derselben festschreibt, wird auch dort die Waffengesetzgebung von Staat zu Staat   ziemlich unterschiedlich geregelt. Teilweise gibt es auch innerhalb dieser   Bundesstaaten Unterschiede auf kommunaler oder städtischer Ebene. Es ist also   keineswegs so, dass man dort überall auf Personen trifft, die in lockerer   Western-Manier geladene Colts mit sich herumtragen, wie das in Deutschland pauschalierend gerne suggeriert wird.</p>
<p>Ende   der Achtziger Jahre hatte man in vielen US-Bundesstaaten mit ausufernder   Gewalt- und Schusswaffenkriminalität zu kämpfen. Ein Reihe von Staaten   erließen daher weitergehende Verschärfungen bestehender Waffengesetze. Andere   Staaten, vorrangig Oregon und Florida, die ebenfalls von einer Welle von   Verbrechen heimgesucht wurden, wählten einen anderen Ansatz. Sie verabschiedeten   stattdessen Gesetze, die dem unbescholtenen, rechtschaffenen US-Bürger das   Recht einräumten, eine Erlaubnis zum verdeckten Tragen von Schusswaffen zu   beantragen, die behördlicherseits auch erteilt wird bzw. werden muß, wenn der   Antragsteller über einen <strong>einwandfreien Leumund</strong> verfügt <strong>und keinerlei   Vorstrafen</strong> verzeichnet sind.</p>
<p>Als man im Jahre 1987 diesen Schritt vollzog,   warnten auch damals Kritiker davor, dass sich der sog. &#8220;Sunshine   State&#8221; zum &#8220;Gunshine State&#8221; entwickeln würde. Diese Stimmen verstummten   allerdings recht schnell, als sich herausstellte, dass es keineswegs zu dem   vorher befürchteten &#8220;High Noon&#8221;-Situationen kam. Vielmehr   mußte man sich zähneknirschend eingestehen, dass die Mordrate im   Staate Florida <strong>nachweislich sank</strong>, wohingegen sie US-weit weiter   anstieg. Im Staate Oregon gab es Ähnliches zu verzeichnen. Ich   verweise hier auf folgenden Link: <a href="http://www.guncite.com/gun_control_gcdgcon.html">www.guncite.com/gun_control_gcdgcon.html</a></p>
<p>Der   renommierte US-Kriminalwissenschaftler Gary Kleck schätzt, dass pro Jahr   ca. 1.000.000 Straftaten alleine durch das <strong>Vorhandensein </strong>von legalen   Schusswaffen in Bürgerhand, <strong>vereitelt </strong>werden.</p>
<p>Zwischenzeitlich   sind weit über 40 US-Bundesstaaten dem Beispiel von Florida und Oregon   gefolgt und haben entsprechende liberalere Gesetze verabschiedet.</p>
<p>Einige andere Staaten   (darunter Kalifornien, Illinois, New York State, Maryland, New Jersey, Massachussetts   u.a.) halten jedoch noch weiter an schärferen Waffengesetzen fest, wobei die <strong> Kriminalitätsraten </strong>im direkten Vergleich zu den Staaten mit liberalerer   Waffengesetzgebung nach wie vor <strong>höher </strong>liegen.</p>
<p>Daran,   dass auf parlamentarischer Ebene in den Staaten Oregon und Florida auch erst   die rechtlichen Grundlagen für die sog. &#8220;Concealed Carry Weapons Laws&#8221;   geschaffen werden mussten, erkennt man, dass auch in den USA der private   Waffenbesitz mittels Gesetzen reglementiert und kontrolliert wird. In manchen   Staaten ist es z.B. Bürgern gestattet, Schusswaffen offen, jedoch nicht durch eine Jacke o.ä. verdeckt, zu tragen. Anders herum, also verdeckt, jedoch nicht. In wiederum anderen Staaten (u.a. State of New York, Stadt Chicago) herrschen ähnlich strikte Gesetze wie hier   bei uns in der Bundesrepublik.</p>
<blockquote><p><em>Darüber hinaus ist keine Verwaltung in Deutschland faktisch in der Lage zu prüfen, ob ein Waffenbesitzkarteninhaber noch nach Jahren die selbe Persönlichkeit ist, die er bei Antragstellung war. Unter Umständen hat er sich zu einem neurotischen, vielleicht sogar paranoiden Einzelgänger entwickelt, der im Besitz mehrerer großkalibriger Waffen zu einer tickenden Zeitbombe geworden ist. </em></p></blockquote>
<p>Ein sehr gutes und anschauliches Beispiel dafür wie offensichtlich normale Menschen plötzlich austicken und morden können, lieferten 2001 die Herren Atta, Jarrah, Alshehhi und Ramzi Binalshibh, in dem Sie drei vollbesetzte Verkehrmaschinen in Wohnhäuser fliegen liessen.</p>
<p>Ebenso anschaulich war die Tat vom 02.03. in Frankfurt. Oder <a href="http://www.keine-waffen.de/2011/03/16/leise-zielgenau-und-verdammt-illegal/" target="_blank">diese</a>, <a href="http://www.keine-waffen.de/2011/03/02/autos-und-schusswaffen/" target="_blank">diese</a> und <a href="http://www.keine-waffen.de/2011/02/11/der-zugang-zu-waffen/" target="_blank">diese</a>. Alles Menschen, die offensichtlich normal waren und plötzlich ausgetickt sind. Niemand hatte sie seit ihrer Geburt überprüft. Und wie solle es jetzt weitergehen? Zwangs-MPU für alle über 18, 25 oder 30 Jahren?</p>
<blockquote><p><em>Wenn man &#8211; bei allem Engagement im Einzelfall &#8211; die tatsächlichen Möglichkeiten der Verwaltungsbehörden kennt, wird man feststellen müssen, dass dies in den Jahren dazwischen in der Regel niemand amtlich bemerkt haben dürfte. Deshalb gilt für mich als Kriminalbeamter und Landesvorsitzender der Weissen Ringes:</em></p>
<p><em>- Waffen gehören ausschließlich in die Hände von Menschen, die damit aufgrund ihres Berufes oder einer konkreten Gefahr damit ausgestattet sind.</em></p></blockquote>
<p>Natürlich. &#8220;Du darfst das nicht &#8211; aber ich!&#8221;</p>
<blockquote><p><em>- Waffen von Sportschützen gehören grundsätzlich in einen Tresor ihres Vereins am Schießstand.</em></p></blockquote>
<p>Das Ergebnis haben wir u.a. in <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article7000877/Hoechststrafen-fuer-die-Moerder-von-Eislingen.html" target="_blank">Eislingen</a> gesehen.</p>
<blockquote><p><em>- Waffen von Jägern müssen noch stringenter auf jagdrechtliche Bedürfnisse beschränkt werden.</em></p></blockquote>
<p>Ich plädiere dafür, dass Jäger ihre Tätigkeit einfach mal bundesweit einstellen. Polizei und Behörden dürfen sich dann gerne um die anfallenden Tätigkeiten kümmern. In der Zwischenzeit überprüfen wir die Deliktrelevanz von Jagdwaffen. Danach reden wir weiter.</p>
<blockquote><p><em>Dies ist gewiss keine Garantie für weniger Verbrechen mit <strong>illegalen </strong>Waffen. </em>Das weiß ich als <em>Kriminalbeamter nur zu genau.</em></p></blockquote>
<p>Richtig, denn Sie reden ja nicht von ihren eigenen Polizeiwaffen, sondern nur von legal besessenen Schusswaffen, deren Delikterelevanz bei ca. 0,004% liegt. Wie man etwas oder was man gegen illegale tun kann oder könnte, das überlassen Sie Kommissar Zufall und seinen Leuten vom 7. Revier.</p>
<blockquote><p><em>Aber es wäre <strong>aus Sicht der Opfer wünschenswert</strong>, wenn weitere Hürden für eine Beschränkung von Waffen im öffentlichen Raum aufgebaut würden. Und nur darum geht es.</em></p></blockquote>
<p>Aus Sicht der Opfer wäre es wünschenswert,<strong> wenn diese erst gar nicht zu Opfern werden würden</strong>, weil sie z.B. in der Lage sind sich adäquat zur Wehr zu setzen. Der &#8220;Weisse Ring e.V.&#8221; vertritt nicht singulär die Interessen von Opfern legaler Schusswaffen. Er kümmert sich um <strong>alle Opfer</strong> von Gewalt; zumindest um die, die es überlebt haben.</p>
<p>Der Schutz des einzelnen, sowohl im &#8220;öffentlichen Raum&#8221;, als auch in seinen eigenen vier Wänden ist das um was wir uns kümmern müssen. Das werden wir mit einer weiteren Verknappung an Polizeibeamtinnen und -beamten genauso wenig erreichen, wie mit infantilen Argumenten der zentralen Lagerung, Totalverboten oder regelmäßigen Psychotests.</p>
<p>Menschen <strong>davor schützen zum Opfer zu werden</strong> &#8211; nur darum geht es.</p>
<blockquote><p><em>Eine <strong>Legende </strong>gilt es irgendwann aus der Welt zu schaffen: Zweifellos wird es einem Schwerkriminellen leicht sein, bei seinen Kumpanen illegal eine Waffe zu erwerben. Dem Normalbürger wird es kaum gelingen, bei einem Türsteher einer Rotlichtbar ein offenes Ohr für seine Wünsche zu finden. Dies ist ein <strong>Märchen</strong>. </em></p></blockquote>
<p>Nun, dann werde ich jetzt mal ein paar Märchen erzählen:</p>
<p><strong>E</strong>s war einmal ein Mann, der hieß Arid U. Er besorgte sich eine Waffe und erschoss am Flughafen Frankfurt/M. zwei US-Soldaten.</p>
<p><strong>E</strong>s war einmal ein Mann, der hat sich eine schallgedämpfte Waffe samt Munition und Laserpointer auf den Philippinen gekauft, anschließend mit einer Tarnverpackung nach Ungarn geschickt und dort dann später abgeholt und nach Deutschland gebracht. Mit dieser Waffe erschoss er in Eupen und Bonn zwei Menschen.</p>
<p><strong>E</strong>s war einmal ein Mann, der besorgte sich illegal 3 Waffen, davon stammte eine aus der Verwertungsstelle des bayerischen Landeskriminalamtes. Damit erschoss er den Manager Poschinger-Camphausen, obwohl die Polizei von Dritten über das Vorhandensein der illegalen Waffen lange vorher informiert war.</p>
<blockquote><p><em>Die meisten schweren Straftaten werden nach wie vor mit legalen Waffen begangen!</em></p></blockquote>
<p>Das ist &#8211; in Bezug auf legale Schusswaffen &#8211; <strong>eine falsche Behauptung</strong> und sie wird durch permanentes Wiederholen nicht wahrer.</p>
<p>Vielmehr richtig ist: die am häufigsten für Straftaten mißbrauchten Waffen sind erwerbesberechtigungsfreie Waffen. Diese Tatmittel setzen sich zusammen aus Messer, Gas-/Signalwaffen, Dekowaffen, Spielzeugwaffen, sowie Schlaginstrumente im weitesten Sinne bis hin zu Kabeln (würgen, strangulieren), Autos (überfahren), Medikamenten (vergiften) oder Feuer (Brandstiftung).</p>
<blockquote><p><em>Dies ist meine Position, die ich auch zukünftig vehement verteidigen werde, weil ich leider weiß, dass es eben doch einen Unterschied zwischen einem Küchenmesser und einer H&amp;K gibt.</em></p></blockquote>
<p>Das ist Heuchelei auf dem Rücken der Opfer von Gewalt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass es darauf ankommt, <strong>wer </strong>davon <strong>was </strong>in den Händen hält. Als Opfer tue ich mich mit der von Ihnen genannten <a href="http://www.heckler-koch.de/HKWebText/detailProd/1925/103/4/21" target="_blank">H&amp;K</a> wesentlich leichter ggü. einem Straftäter mit z.B. einem Messer. Und wenn ich legal eine Selbstverteidigungswaffe (geknüpft an eine entsprechende Defensiv-Ausbildung), zumindest in den eigenen vier Wänden, besitzen dürfte, so blieben mir immer noch mehr als eine 50:50 Chance.</p>
<p>Vergleichen Sie das mal mit den Chancen die die von Ihnen vertretenen Opfer im Tatfall hatten!</p>
<blockquote><p><em>Mit freundlichen Grüßen</em><br />
<em> Rainer Bruckert, Ltd.KD</em><br />
<em> Landeskriminalamt Niedersachsen</em><br />
<em> Abteilung 2, Abteilungsleiter</em></p></blockquote>
<p>Ebenso freundliche Grüße vom Blogger!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefäscht hast!&#8221;</title>
		<link>http://www.keine-waffen.de/2011/04/15/glaube-keiner-statistik-die-du-nicht-selber-gefascht-hast/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 13:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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		<category><![CDATA[Weisser Ring]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser gemeinhin dem britischen Premier Churchill zugeordnete Ausspruch muß wohl auch beim Weissen Ring Landesvorsitzenden Rainer Bruckert prägend gewesen sein. In einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) führte er zum Thema &#8220;Kritik an Kontrolle von Waffenbesitzern in Hannover&#8221; aus: &#8220;Die meisten schweren Straftaten werden nach wie vor mit legalen Waffen begangen.&#8221; (Quelle: HAZ.de) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2595" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill"><img class="size-thumbnail wp-image-2595" title="Churchill_V_sign_HU_55521" src="http://www.keine-waffen.de/wp-content/uploads/2011/04/Churchill_V_sign_HU_55521-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Winston Churchill (Quelle: Wikipedia)</p></div>
<p>Dieser gemeinhin dem britischen Premier Churchill zugeordnete Ausspruch muß wohl auch beim Weissen Ring Landesvorsitzenden Rainer Bruckert prägend gewesen sein. In einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) führte er zum Thema &#8220;Kritik an Kontrolle von Waffenbesitzern in Hannover&#8221; aus:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die meisten schweren Straftaten werden nach wie vor mit legalen Waffen begangen.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Kritik-an-Kontrolle-von-Waffenbesitzern-in-Hannover" target="_blank">HAZ.de</a>)</em></p></blockquote>
<p>Ein ganz erstaunliches Statement wenn man bedenkt, dass genau diese Aussage von Polizei, Justiz, zahlreichen Experten und sogar der Politik immer wieder negiert wird. Und selbst die öffentlich zugänglichen Statistiken sprechen da eine deutliche: der Gesamtanteil an Straftaten mit Schusswaffen ist verschwindend gering, der Anteil derer mit legalen Waffen kaum mehr messbar.</p>
<p>Weiß der Herr Rainer Bruckert als leitender Beamter des LKA Niedersachsen mehr als wir? Oder ist es nur die Nähe und Freundschaft zur AAWinnenden-nahen Miniaturgewerkschaft BDK?<span id="more-2594"></span>Dieser Frage und der, warum eine bisher durch Sachlichkeit aufgefallene anerkannte Opferorganisation plötzlich zur Hetzjagd auf legale Waffenbesitzer bläst, wollte ich nachgehen:</p>
<blockquote><p><em>Sehr geehrte Damen und Herren, </em><br />
<em>sehr geehrter Herr Bruckert, </em></p>
<p><em>gestatten Sie mir, dass ich mich zu Beginn kurz vorstelle, [...]</em></p>
<p><em>In einem Artikel der HAZ kritisieren Sie die Kontrollpraxis bei legalen  Waffenbesitzern, die übrigens derzeit auch Gegenstand einer  verfassungsgerichtlichen Überprüfung ist. Sie kritisieren dabei  vornehmlich, dass bei der turnusmäßigen Regelüberprüfung,  nur ein  &#8220;sauberes polizeiliches Führungszeugnis maßgeblich ist&#8221;. </em></p>
<p><em>Dazu hätte ich gerne von Ihne gewußt, ob es in Deutschland nach Ihrer  Rechtsauffassung eher so sein sollte, dass bereits die persönliche  Einschätzung eines einzelnen waffenrechtlichen Sachbearbeiters (ohne  psychologische Grundausbildung), betreffend der Psyche eines  unbescholtenen Bürgers ausreichend ist, diesen seiner grundgesetzlich  garantierten Rechte (Privatbesitz, freie Entfaltung der Persönlichkeit)  zu berauben und unter einen Generalverdacht zu stellen? </em></p>
<p><em>Wenn ja, würden sie angesichts der Vorfälle aus der jüngeren  Vergangenheit eine ähnliche Vorgehensweise (Regelüberprüfung der  persönlichen Eignung) auch im Zusammenhang mit dem Besitz/Erwerb  gefährlicher Werkzeuge, Autos oder Haushaltsartikeln für sinnvoll halten? </em></p>
<p><em>Beispiele: </em><br />
<em>24.03.2011, Hennef, Kind mit Kettensäge enthauptet </em><br />
<em>15.02.2011, Mann in eigener Wohnung von Gattin mit Axt erschlagen </em><br />
<em>30.06.2010, Pforzheim, Mountaibikefahrer absichtlich überfahren </em><br />
<em>05.03.2010, Friesoythe, 19-jähriger rast absichtlich in Menschenmenge </em><br />
<em>26.03.2010, Flensburg, 1 Toter bei absichtlichem Fronatlcrash </em><br />
<em>12.04.2011, Langelsheime, eigene Kinder mit Haushaltsmessern erstochen </em></p>
<p><em>Im weiteren Verlauf führen Sie &#8211; entgegen der Meinungen ihrer  Polizeikollegen Thorsten Schiewe und entgegen der Meiung des  Vorsitzenden der größten deutschen Polizeigewerkschaft GdP, Rainer Wendt  &#8211; aus, dass, Zitat: </em></p>
<p><em>„Die meisten schweren Straftaten werden nach wie vor mit legalen Waffen  begangen.“ Dabei gehe es um Eifersuchtstaten ebenso wie Amokläufe. </em></p>
<p><em>Zitat Ende. </em></p>
<p><em>Meine Frage dazu: Woher beziehen Sie diese Daten bzw. wie begründen Sie  diese Aussage mit Statistiken? </em></p>
<p><em>Nach meinen eigenen Recherchen, welche Sie auch auf meinem Blog  nachlesen und gegenprüfen können, wurde in den vergangenen 12 Monaten in  Deutschland von 283 Todesopfern in der Presse berichtet. Die wirkliche  Zahl dürfte indess höher liegen. </em></p>
<p><em>Diese 283 Menschen wurden nicht mit legalen Schusswaffen, sondern  ausschliesslich mit illegalen oder mit Haushaltsgegenständen/Werkzeugen  getötet. Im gleichen Zeitraum sind mir lediglich 3 Fälle bekannt, in  denen legal besessene Waffen mißbräuchlich verwendet wurden. </em></p>
<p><em>Richtig ist, dass besonders in Fällen der erweiterten Suizide,  Selbsttötungen und Familiendramen i.w.S., hin und wieder legal besessene  Schusswaffen zum Einsatz kommen. Dazu sei aber deutlich gesagt, dass die  überwiegende Mehrzahl der Fälle eben nicht mit legal besessenen  Schusswaffen begangen wird. </em></p>
<p><em>Ebenso steht zweifelsfrei fest, dass bei derartigen Taten, eine  Substitution der Tatmittel eine generelle Verhinderung unmöglich gemacht  hätte. Ein Totalverbot, wie es z.B. Ihr Gewerkschaftskollege der  AA-Winnenden-nahen Kleingewerkschaft Bund Deutscher Kriminaler (BDK)  verlangt, würde also auch diese nicht verhindern, sondern die  Täter/innen nur auf andere Tatmittel ausweichen lassen. </em></p>
<p><em>Ihre Forderungen klingen daher für mich rein populistisch. Dies  verwundert mich insbesondere deswegen, weil die Opferorganisation  &#8220;Weisser Ring&#8221;, in dessen Vertretung das Interview in der HNA mit Ihnen  erfolgte, bisher durch eine angenehme Objektivität, sowie Realitäts- und  Sachbezug aufgefallen war. </em></p>
<p><em>Darf man Ihre Äusserungen daher auch so verstehen, dass der Weisse Ring  (als die deutsche Opferorganisation) zukünftig ebenfalls auf die Linie  des AAW, des BDK u.a. nach einem Totalverbot für Schusswaffen in  Privatbesitz einschwenken wird? </em></p>
<p><em>Mitz freundlichen Grüßen, </em><br />
<em>[...]<a href="../"><br />
www.keine-waffen.de</a> </em></p>
<p><em>Relevanter Artikel: </em><br />
<em>&#8220;Bruckert kritisiert Kontrollen von Waffenbesitzern&#8221; </em><br />
<em><a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Kritik-an-Kontrolle-von-Waffenbesitzern-in-Hannover">http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Kritik-an-Kontrolle-von-Waffenbesitzern-in-Hannover</a></em></p></blockquote>
<p>Auf die Antwort warten wir gespannt&#8230;</p>
<p>[to be continued...]</p>
<p>P.S.: Teile oder das Schreiben als ganzes dürfen gerne übernommen werden, sofern Sie, lieber Leser, gleiche oder ähnliche Fragen an den Herrn Bruckert, den Weissen Ring oder die HAZ haben.</p>
<p>Kontakt Weisser Ring: info(at)weisser-ring.de</p>
<p>Kontakt HZA: online(at)hza.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche! Kauft nicht im Spielzeugwaffenladen!</title>
		<link>http://www.keine-waffen.de/2010/12/13/deutsche-kauft-nicht-im-spielzeugwaffenladen/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 10:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grotesk und auch ein bischen unheimlich ist das, was sich derzeit in Köln-Süd rund um die Eröffnung einer Filiale der &#8220;PW Tobacco Konzept GmbH&#8221; abspielt. Zur Erklärung: das besagte Geschäft verkauft neben Zeitschriften, Tabakwaren, Bekleidung und anderer Freizeitartikel auch sog. Soft-Air-&#8221;Waffen&#8221; (aka. Erbsenpistolen). Dadurch ist es einer Vielzahl von selbsternannten Moralaposteln und Bessermenschen ein Dorn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grotesk und auch ein bischen unheimlich ist das, was sich derzeit in Köln-Süd rund um die Eröffnung einer Filiale der &#8220;PW Tobacco Konzept GmbH&#8221; abspielt. Zur Erklärung: das besagte Geschäft verkauft neben Zeitschriften, Tabakwaren, Bekleidung und anderer Freizeitartikel auch sog. Soft-Air-&#8221;Waffen&#8221; (aka. Erbsenpistolen). Dadurch ist es einer Vielzahl von selbsternannten Moralaposteln und Bessermenschen ein Dorn im Auge. Protestaktionen der sog. &#8220;Zivilgesellschaft&#8221;, welche sich im Zweifelsfalle gefahrlos vor dem Laden durchführen lassen (im Gegensatz zum Beispiel zu Treffpunkten islamistischer Terrorhelfer oder krimineller Rockerorganisationen), da für die Teilnehmer keine Gefahr durch Racheaktionen besteht, treiben seltsame Blüten. Neuer Höhepunkt in diesem Fall ist eine aktuelle Stunde, bei der sich der Oberstleutnant a.D. Dieter Wick mediengerecht in Szene setzen durfte &#8211; <strong>mit dem Ziehen einer Anscheinswaffe.</strong> Zu allem Überfluss wurde er dann auch noch von der anwesenden Presse falsch zitiert. Sagt er.<span id="more-2205"></span></p>
<p>Die kölnische Rundschau berichtet:</p>
<blockquote><p><em>[...] Zur Demonstration, wie leicht ein solches „Spielzeug“ mit einer echten Waffe verwechselt werden kann, hatte <strong>Dieter Wick</strong>, der in der Aktuellen Stunde für die anwesenden Anwohner sprach, kurzerhand eine mitgebracht: „Keine Sorge, ich will Sie nicht bedrohen, ich lege sie hier hin“, beruhigte der <strong>Oberstleutnant a.D.</strong>, „aber können Sie sehen, ob es sich um eine echte Waffe handelt?“ Weil eine Unterscheidung eben kaum möglich ist, dürfen solche „Anscheinwaffen“ öffentlich auch nur in geschlossenen Taschen transportiert werden. Außerdem, erklärte Wick, „<strong>ist es ganz einfach, aus einer Soft-Air-Pistole eine scharfe Waffe zu machen</strong>“. [...]</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1288741512016.shtml" target="_blank">Kölnische Rundschau</a></em></p></blockquote>
<p>Es ist nicht schwer verwunderlich, dass diesen Stuss die anwesende Polizei nicht kommentieren wollte. Doch &#8220;keine-waffen.de&#8221; ist investigativ &#8211; wir forschen nach und ich wollte daher wissen, was es damit auf sich hat. Kann man eine Erbsenpistole wirklich in eine scharfe Waffe pimpen?</p>
<blockquote><p><em>&#8220;&#8230;leider muss ich Sie enttäuschen. Da ich in dem bewussten Artikel falsch zitiert wurde, habe ich bereits eine Richtigstellung erbeten&#8230;&#8221; </em></p></blockquote>
<p>antwortete mir Oberstleutnant a.D. Dieter Wick auf meine Anfrage per Email.</p>
<p>Doch wer nun meint, die Presse habe nur mal wieder liderlich berichtet, dem möchte ich <strong>die Richtigstellung</strong> von Herrn Oberstleutnant a.D. Dieter Wick nicht vorenthalten:</p>
<blockquote><p><em>Ich habe lediglich ausgeführt, dass man die Gefährlichkeit der Anscheinswaffe, durch (illegale) Manipulation, z.B. durch den <strong>Austausch der Magazinfederung</strong> &#8220;leicht&#8221; und erheblich erhöhen kann, ebenso duch die Verwendung von anderer (<strong>illegaler</strong>) Munition.</em></p></blockquote>
<p>Die &#8220;Magazinfederung&#8221; der Erbsenpistole erhöht also ihre Gefährlichkeit? Es scheint sich dabei um eine technische Sensation zu handeln! Ich hoffe, dass Oberstleutnant a.D. Dieter Wick sich diese Innovation patentieren lässt. Was jedoch &#8220;illegale Munition&#8221; für Soft-Air-&#8221;Waffen&#8221; ist oder sein mag, wird sein Geheimnis bleiben. Vielleicht Knallerbsen? Bei den 6mm Plastik- oder Metallkugeln für Softairwaffen handelt es sich übrigens per Definition nicht um Munition, sondern lediglich um Geschosse.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Umbauten&#8221; der inneren Waffenmechanik sind nur mit erheblichem technischen Aufwand möglich. Zu einer &#8220;scharfen&#8221; Waffe wird die Anscheinswaffe damit nicht zwingend, jedoch kann sich die Verletzungsgefahr  bei getroffenen Personen erheblich erhöhen. Wie meine Demonstration in der Bezirksvertretung  und die Reaktion einer Bezirksrätin  gezeigt hat, ist allein schon die psychologische Wirkung der (illegalen) Verwendung der Waffe bedeutsam. Bei missbräuchlichem Gebrauch der Anscheinswaffe ist eine Schockwirkung von Opfern, zum Beispiel in Banken, dunklen Parks etc. nicht nur möglich, sondern höchst wahrscheinlich.</em></p></blockquote>
<p>Falsch, Herr Oberstleutnant a.D. Dieter Wick! Sie wird niemals eine scharfe Waffe werden, denn dass hieße, dass sie ein Projektil mittels heißer Gase durch den Lauf treiben muß. Dafür ist weder Waffe, Lauf noch Gesamtaufbau vorgesehen. Sollte man es also tatsächlich schaffen, einen Schlagbolzen einzubauen, der auch nur eine einzige KK-Patrone zündet, dann wird diese Aktion die letzte gewesen sein, die der Umbau-Spezialist für längere Zeit gefertigt hat. Allenfalls kann man eine durch Feder betriebene in eine erlaubnispflichtige Waffe verwandeln, dann nämlich, wenn man das Zauberkunststück hinbekommt, die Geschossenergie auf mehr als 7,5 Joule zu erhöhen. Bei einem Geschossgewicht von 0,2 Gramm keine leichte Aufgabe, denn es werden 274 m/s benötigt, was mehr als eine 100%ige Steigerung bedeuten würde. Doch auch diese wäre vieles: verboten, störanfällig, unpräzise aber noch lange nicht tödlich.</p>
<p>Und was das Drohpotential angeht: Da reicht bereits eine<a href="http://www.otto.de/Pistolenseife-Gangstaz-Paradise-White-Vest-Donkey-Products/shop-de_dpip_A1U4T2P-0/?expId=5001" target="_blank"> aus Seife geschnitzte Waffe</a>, die man notfalls mit schwarzer Schuhcreme färbt. Alternativ geht natürlich auch Holz, wie es von der <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/23/afghanistan-polizei-mit-holzgewehren/auf-taliban-jagd.html" target="_blank">afghanischen Polizei</a> erfolgreich eingesetzt wird.</p>
<p>Im übrigen war ihre &#8220;Demonstration&#8221; ein Verstoß gegen das Führverbot von Anscheinswaffen nach dem Waffengesetz:</p>
<p>§ 42a Abs. 1 Nr. 1 WaffG<br />
(1) Es ist verboten<br />
1. Anscheinswaffen, [...] zu führen.</p>
<p>Dass Sie dies auch noch bei einer öffentlichen Veranstaltung taten, bei denen bereits das Führen von Pfefferspray und Messern jeglicher Art verboten ist, macht die Angelegenheit moralisch nicht besser. Sie erinnert eher an die Aktion eines zweifelhaften Provinzpolitikers, der anno dazumal eine handvoll Patronen (echte) in einem Schützenhaus durch Diebstahl entwendete und dafür zu Recht angezeigt wurde.</p>
<blockquote><p><em>Schon deshalb ist eine Charakterisierung dieser Waffen als &#8220;Spielware&#8221;, wie das PW-Geschäft durch seine Werbung im Schaufenster sie impliziert &#8211; dort steht vor  den ausgestellten Waffen ein Plakat mit der Aufschrift &#8220;Spielwaren frei ab 14 Jahren&#8221; &#8211; aus meiner Sicht völlig inakzeptabel. Auf den Verpackungen sowohl der Waffe Walther P22 als auch der Verpackung der zugehörigen &#8220;Munition&#8221; finden sich im Übrigen folgende Hinweise: &#8220;Achtung, kein Spielzeug&#8230;&#8221; und &#8220;Warning: Soft Air Guns are not toys.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Die Ausführungen des Gesetzgebers zu Altersfreigaben bei Spielzeugwaffen sind erschöpfend und allumfänglich und es bedarf sicherlich nicht der Klarstellung eines im Ruhestand befindlichen Oberstleutnant. Soft-Air-Waffen unter 0,5 Joule gelten als Spielzeug, darüber als &#8220;freie Waffe&#8221; nach dem WaffG. So einfach ist das. Dass man damit weder sich noch anderen direkt in das Gesicht schiessen soll, versteht sich genauso von selber, wie man mit einem Hochdruckreiniger selbiges vermeiden sollte.</p>
<blockquote><p><em> Für die Veröffentlichung dieser Richtigstellung wäre ich Ihnen dankbar.</em></p></blockquote>
<p>Gerne geschehen. Im übrigen hier mal die Eigendefinition von &#8220;Soft-Air&#8221; oder &#8220;Airsoft&#8221; von der Seite<a href="http://www.airsoft-initiative.de" target="_blank"> airsoft-initiative.de</a></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Airsoft ist ein Hobby mit ineinander verflochtenen  Tätigkeitskategorien. Einmal eine sportliche Komponente und zum anderen  eine sammlerische Darstellungskomponente. Im sportlichen Sinne ist  Airsoft ein waffensportliches Spiel, in dem sich Teams oder einzelne  Spieler in einem fairen Wettstreit nach klaren vordefinierten Regeln  begegnen.<br />
Im Sinne der sammlerischen Darstellung, ist Airsoft eine Möglichkeit  die Sammelleidenschaft in Bezug auf Waffen und Ausrüstungsgegenständen  ausleben zu können.<br />
Verbindet man diese Kategorien miteinander, so werden Operationen und  Szenarien aus dem Bereich Militär, Polizei und anderer Bereiche als  Plattform genutzt, um ein sportliches Spiel in eine lebhafte  Inszenierung zu setzen, was man aus dem Re-enactmentbereich bereits  kennt.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wer sich selber ein Bild von der &#8220;Drohkulisse&#8221; der besagten Firma und ihrer Filialen machen will, der folge <a href="http://www.pw-tobacco.de/?page_id=50" target="_blank">diesem Link.</a> Es gibt sicherlich Kasernen, Parteibüros und Wohnviertel, die mir -rein äußerlich- mehr Angst machen&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Nazimörder mit Waffen-Amok?</title>
		<link>http://www.keine-waffen.de/2010/10/28/nazimorder-mit-waffen-amok/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 11:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hieb- und Stichwaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[Amok]]></category>
		<category><![CDATA[Axt]]></category>
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		<category><![CDATA[erweiterter Suizid]]></category>
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		<category><![CDATA[Mord]]></category>
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		<category><![CDATA[Suizid]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dressurleistung der Bessermenschenpresse ist wirklich bemerkenswert. Es reichen wenige Tatsachen als Reizworte und schon strikt man sich daraus eine fantasievolle Räuberpistole, die bei den Brüdern Grimm oder den Märchen aus 1000 und einer Nacht wohl besser aufgehoben wären (eine satirische Betrachtung der Berichterstattung zum Repperndorfer Familiendrama): So auch beim Mord und anschliessenden Selbstmord eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dressurleistung der Bessermenschenpresse ist wirklich bemerkenswert. Es reichen wenige Tatsachen als Reizworte und schon strikt man sich daraus eine fantasievolle Räuberpistole, die bei den Brüdern Grimm oder den Märchen aus 1000 und einer Nacht wohl besser aufgehoben wären (eine satirische Betrachtung der Berichterstattung zum Repperndorfer Familiendrama):</p>
<p>So auch beim Mord und anschliessenden Selbstmord eines 17-jährigen aus Repperndorf (Kr. Kitzingen). Laufen solche Vorfälle, sofern <em>ohne</em> Nutzung legaler Schusswaffen, normalerweise als Familiendrama oder erweiterter Suizid innerhalb 24 Stunden in, durch und wieder aus den Meldungen, reichte diesemal das Vorhandensein einer Reichskriegsflagge und einer handvoll Werkzeug zur Konstruktion eines <strong>&#8220;rechtsradikalen beinahe Amoks&#8221;</strong>.</p>
<p>Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie im Merkur Online, was der <em>Andreas </em>wirklich vorhatte *rofl*:<span id="more-2037"></span></p>
<blockquote><p><em>Er war offenbar getrieben vom <strong>Hass </strong>– auf seine Eltern <strong><span style="text-decoration: underline;">und </span>alles Fremde</strong> … Bei der Durchsuchung seiner Räume am Tatort entdeckten die Kripo-Beamten an die Wand geschmierte <strong>Hakenkreuze </strong>und eine <strong>Reichskriegsflagge</strong>. Im Fahrzeug seines Vaters, einem Audi 100, mit dem er am frühen Dienstagmorgen als Geisterfahrer einen Laster auf der Autobahn in der Nähe von Kitzingen rammte, wurden <strong>Messer</strong>, <strong>Beil </strong>und <strong>Schraubenzieher </strong>sichergestellt. In seinem Zimmer lag die <strong>Tatwaffe</strong>, mit der er seinen Eltern Erika (50) und Martin (59) die Schädel zertrümmerte – offenbar <strong>ein</strong><strong>Beil</strong>! [...]<br />
</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/plante-andreas-einen-amoklauf-mm-980666.html" target="_blank">Merkur-Online.de</a></em></p></blockquote>
<p>Wenn ich diese Zeilen lese kommt mir als erster in den Sinn, ob der ständige Genuß von <em>was auch immer</em>, für den Autor dieser Zeilen nicht vielleicht doch schädlich ist. Zumindest ist es nicht hilfreich.</p>
<p>Da hat also ein offenbar schwieriger Jugendlicher eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskriegsflagge" target="_blank">Reichskriegsflagge</a> im Zimmer hängen. Im Kofferaum des elterlichen PKW (Audi, ehemals<a href="http://news.de.msn.com/politik/politik.aspx?cp-documentid=154801394" target="_blank"> Auto Union</a>!) befanden sich dann auch noch ein Beil (Meine Güte!), ein Messer (Oh, Schreck!) und ein &#8211; festhalten &#8211; Schraubenzieher (Hilfe!). Trotzdem verwendete das Früchtchen dann ein anderes (!) Beil, um den verhassten Eltern die Rübe einzuschlagen.</p>
<p>Wenn man nicht bei Trost ist, steht nach diesen Indizien natürlich eindeutig fest: Der Knabe ist ein <strong>Nazi-Amokläufer! </strong>Und wenn er nicht eine neues <strong>Progrom </strong>gegen &#8220;alles Fremde&#8221; plante, dann zumindest die <strong>Machtergreifung </strong>und anschließende Gleichschaltung der Presse (also keine bewußtseinserweiternden Substanzen mehr für Redakteure in mittelmäßigen Onlineausgaben bayerischer Revolverblätter).</p>
<p>Doch damit nicht genug, der Autor legt noch ein paar mehr Kohlen auf den Rost:</p>
<blockquote><p><em>[...] Die <strong>Bewaffnung </strong>von Andreas S. und seine <strong>Gesinnung </strong>– sie sprechen dafür, dass der Jugendliche einen <strong>Amoklauf </strong>plante. Warum sonst fuhr er nach dem Doppelmord erst nach Kitzingen, wo eine Polizeistreife auf ihn aufmerksam wurde, und dann erst mit Vollgas auf die A7 – direkt am Tatort, seiner elterlichen Wohnung, vorbei? [...]</em></p>
<p><em> Quelle: </em><em> <a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/plante-andreas-einen-amoklauf-mm-980666.html" target="_blank">Merkur-Online.de</a></em></p></blockquote>
<p>Warum sonst? Ja natürlich! Das paßt alles prima zusammen, die Parallelen zu Erfurt, Emsdetten und Winnenden sind mehr als deutlich und so gesehen waren Hitler, Stalin und Polpod auch nichts anderes als <em>Andreas</em>, Robert oder Tim: kleine Hosenschisser mit schwerer Kindheit, Reichskriegsflagge, Werkzeugsammlung, dem Hass auf die eigenen Eltern und alles Fremde. Nicht umsonst gibt es in Repperndorf, der Heimat von Andreas, eine &#8220;Alte Reichsstraße&#8221; &#8211; eine skandalöse Provokation! Wir können von Glück sagen, das Repperndorf, ja Bayern, Deutschland und ganz Europa nicht in einem erneuten Rausch der Gewalt untergegangen sind. Und das haben wir nur dem investigativen Journalismus des Merkur Online zu verdanken!</p>
<p>Letzterer gräbt immer mehr aus der schwarzenVergangenheit des dunklen Lords. Bereits vor 3 Jahren entgingen wir alle nur knapp dem Untergang:</p>
<blockquote><p><em>[...] Am Mittwoch wurde bekannt: Der Täter <strong>plante bereits 2007 einen Amoklauf</strong> an seiner Schule. Polizeisprecher Karl-Heinz Schmitt: „Bereits im November 2007 hatte der damals 14-Jährige Mitschüler gebeten, ihm ein <strong>Messer </strong>zu besorgen. [...]</em></p>
<p><em>Quelle: </em><em> <a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/plante-andreas-einen-amoklauf-mm-980666.html" target="_blank">Merkur-Online.de</a></em></p></blockquote>
<p>Damals hatte der <em>damals 14-Jährige</em> nämlich noch keinen Zugang zur prall gefüllten Waffenkammer des Vaters (aka. Kofferraum des Audi 100) und wer die beschissene Versorgungslage in Repperndorf kennt, weiß dass Einkaufen dort keine wirkliche Freude macht. Die nächste größere Stadt Kitzingen mit ihren Messergeschäften ist etwa 2000m entfernt. Somit waren es diese glücklichen Umstände und die allseits bekannte Lauffaulheit heutiger Jugendlicher, die damals schlimmeres verhinderten. Nicht auszudenken, wenn Andreas den Globus Baumarkt in der August-Gauer-Str. in Kitzingen erreicht hätte. Dort kann man aufgrund zu laxer Gesetze alle notwendigen Komponenten für Massenvernichtungswaffen kaufen.</p>
<blockquote><p><em>[...] Die Schulleitung, die die ausgesprochenen Bedrohungen ernst nahm, hatte damals die Polizei verständigt, die den Schüler in der Schule abholte.“ Seitdem stand Andreas D. unter Beobachtung des Jugendamtes. Erst im vergangenen Juni musste sich der 17-Jährige überdies vorm Amtsgericht Kitzingen wegen Sachbeschädigung verantworten: Er hatte das Auto eines Familienvaters zertrümmert. Motiv: Angeblich war Andreas D. wütend, weil dessen Tochter, eine Kindergartenbekanntschaft, seine Liebe nicht erwiderte. [...]</em></p>
<p><em>Quelle: </em><em></em><em><a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/plante-andreas-einen-amoklauf-mm-980666.html" target="_blank">Merkur-Online.de</a></em></p></blockquote>
<p>Beim Lesen dieser Zeilen frage ich mich, wer hier eigentlich das größere Arschloch ist: derjenige, der diesen Mist verzapft oder der, der ihn ausplaudert. Abgesehen davon, dass es eindeutige Regelungen zur Berichterstattung bei &#8220;Amok-&#8221; oder &#8220;beinahe Amoktaten&#8221; gibt, ist das hier journalistische Leichenfledderei auf einem Niveau, welches so unterirdisch ist, dass es bereits gegen behördliche Auflagen zum Bergbau vertößt.</p>
<p>Die &#8220;Beobachtung durch das Jugendamt&#8221; dürfte sich wohl auch auf das Anlegen einer Akte beschränkt haben. Ein direktes Einwirken auf die Familie, insbesondere auf die Eltern im familiären Kontext, die ursächlich an der Fehlleitung ihres Sohnes mitgewirkt haben, scheint nicht stattgefunden zu haben. Denn diese Tat hätte nicht passieren dürfen. Interessanterweise fehlen im Merkur einige Details, die ein besseres Gesamtbild der Familie zeichnen. Doch das kann bei Interesse, sich jeder selber &#8220;ergooglen&#8221;.</p>
<blockquote><p><em> [...] Immer wieder hatte der Realschüler sich selbst nicht unter Kontrolle: Erst im März rannte seine Mutter leicht bekleidet durch strömenden Regen zu Nachbar Peter M. (57) und klingelte Sturm bei ihm: „Der Andreas geht auf seinen Vater und mich los, ruf die Polizei!“ Der Nachbar, dem der ständige Streit in dem nach außen</em><em><strong> streng gläubigen</strong></em><em><strong> </strong></em> Haushalt nicht verborgen geblieben war, zeigte nur zum Telefon: „<em><strong>Die musst du schon selbst rufen.</strong>“ </em></p>
<p><em>Quelle: </em><em></em><em><a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/plante-andreas-einen-amoklauf-mm-980666.html" target="_blank">Merkur-Online.de</a></em></p></blockquote>
<p><em>Religiöser Fanatismus</em> und <em>unterlassene Hilfeleistung</em> &#8211; jede Wette dass die Redakteure vom Merkur Online damit noch mindestens zwei weitere Ausgaben vollständig füllen können. Ich kann die Schlagzeilen direkt vor meine Augen sehen &#8220;<em>Nazimörder hörte Stimmen &#8211; Gott befahl mir sie zu töten.</em>&#8221; oder &#8220;<em>Die Bestie aus dem Nachbarhaus &#8211; Mann sah bei menschlicher Schlachtung seelenruhig zu!</em>&#8220;.</p>
<p>Mit ein wenig fehlerhafter Recherche, viel Fantasie und genügend Skrupellosigkeit, gepaart mit völligem Desinteresse an der sachlichen Informationsverpflichtung der schreibenden Zunft, kann man sich wirklich nette Artikel basteln.</p>
<blockquote><p><em>Für die Repperndorfer indes war die Eskalation des Familien-Konflikts keine Überraschung mehr: „So hat es mal kommen müssen.“</em></p></blockquote>
<p>Und warum habt ihr Pappnasen dann nichts dagegen getan?</p>
<p>Was mir außer Ekel und Abscheu vor diesem journalistischen Erbrochenen bleibt ist die konsternierte Feststellung: 2 Tote durch stumpfe Gewalteinwirkung und eine heiße Anwartschaft des Merkur Online auf das trockene Brötchen des Monats.</p>
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		<title>Unser täglicher Messermord</title>
		<link>http://www.keine-waffen.de/2010/10/25/unser-taglicher-messermord-36/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 06:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hieb- und Stichwaffen]]></category>
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		<category><![CDATA[erstochen]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus Leipzig erreicht uns die Meldung vom Wochenende. Ein 19-jähriger Iraker wurde dort von 2 Tätern erstochen. Er verstarb kurze Zeit später in der Nähe des Tatortes. Die Presse hält sich nicht mit den bei z.B. legalen Schusswaffen üblichen Kontroversen über einen Verstoß bzw. nun notwendige Verschärfung des Waffenrechts (§42a) auf, sondern geht gleich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.keine-waffen.de/wp-content/uploads/2010/03/knife-attack.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1156" title="Knife Attack" src="http://www.keine-waffen.de/wp-content/uploads/2010/03/knife-attack-150x150.jpg" alt="Messerattacke" width="150" height="150" /></a>Aus Leipzig erreicht uns die Meldung vom Wochenende. Ein 19-jähriger Iraker wurde dort von 2 Tätern erstochen. Er verstarb kurze Zeit später in der Nähe des Tatortes. Die Presse hält sich nicht mit den bei z.B. legalen Schusswaffen üblichen Kontroversen über einen Verstoß bzw. nun notwendige Verschärfung des Waffenrechts (§42a) auf, sondern geht gleich zu einem möglicherweise &#8220;ausländerfeindlichen Tathintergrund&#8221; über.</p>
<p>Dabei wäre die Frage, warum die beiden Täter eine <strong>tödliche Messerwaffe gesetzeswidrig in der Öffentlichkeit führten</strong> viel interessanter gewesen.<span id="more-2018"></span></p>
<p>Die Leipziger Volkszeitung berichtet:</p>
<blockquote><p><em>Leipzig. Ein 19-jähriger Iraker ist am frühen Sonntag vor dem Leipziger Hauptbahnhof niedergestochen worden. Trotz sofort eingeleiteter intensiver medizinischer Versorgung, erlag der junge Mann später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, berichtet die Polizei.</em></p>
<p><em>Der Verstorbene sei gegen 1.40 Uhr [...] von zwei Deutschen angegriffen worden. [...] Die beiden mutmaßlichen Täter konnten wenig später in der Nähe der Auseinandersetzung gestellt werden.</em></p>
<p><em>[...] Nähere Informationen zu den Hintergründen der Messerattacke konnte er bisher nicht bekannt geben.</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/topthema/19-jaehriger-iraker-vor-dem-leipzig-hauptbahnhof-niedergestochen/r-topthema-a-56427.html" target="_blank">Leipziger Volkszeitung</a></em></p></blockquote>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.kulturtv.ch/blog/WaffenundSchweizerTaschenmesserverbotenv_E5E9/CIMG1116.jpg"><img title="Schnappschuss von &quot;kulturtv.ch/blog&quot; - Waffenverbot in Hamburg, allein der Glaube fehlt..." src="http://www.kulturtv.ch/blog/WaffenundSchweizerTaschenmesserverbotenv_E5E9/CIMG1116.jpg" alt="Schnappschuss von &quot;kulturtv.ch/blog&quot; - Waffenverbot in Hamburg, allein der Glaube fehlt..." width="150" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Schnappschuss von &quot;kulturtv.ch/blog&quot; - Waffenverbot in Hamburg, allein der Glaube fehlt...</p></div>
<p>Abgesehen davon, dass es für das Opfer unerheblich war, ob er erstochen, erschossen oder erschlagen wurde, bleibt festzuhalten, dass tödliche Messerstiche in der bessermenschlichen Presse keine gesonderte Erwähnung wert sind. Illegales Führen, Waffengesetz usw. &#8211; alles wurscht. Stattdessen wird munter über ein mögliches &#8220;ausländerfeindliches Motiv&#8221; spekuliert und fabuliert. Es kann natürlich durchaus sein, dass das Opfer vorher Täter war. Dass die zwei Männer in Notwehr handelten. Dass der &#8220;Iraker&#8221; das Messer illegal führte. Alles durchaus möglich, denn es gibt ja keine Zeugen.</p>
<p>Hier zeigt sich eine weitere Dressurnummer der Journaille, wie sie seit Jahren bestens trainiert ist: erstochener Ausländer = Nazimörder = alle Rechten, Nazis, NPD, DVU, pro-Parteien usw. sofort verbieten</p>
<p>Aus dieser Rubrik kennen wir auch noch:</p>
<ul>
<li>Mit Sportpistole erschossenes Opfer = Sportschützenmörder = allen Schießsport, Sportwaffen, Schützenvereine usw. sofort verbieten.</li>
<li>Von Motorradfahrer getötet = Rockermörder = alle Motorradclubs, Motorräder usw. sofort verbieten.</li>
<li>Von Hund getötet = Killerköter = alle Hunde &gt; Dackel = Kampfhunde = höhere Hundesteuer und/oder sofort verbieten.</li>
<li>Täter war/ist Schüler = Amokläufer = hat Killerspiele gespielt (sofort verbieten), war im Schützenverein (sofort verbieten).</li>
</ul>
<p>usw. usw. Diese Liste ließe sich beliebig fortführen. Der Bessermensch ist bei seinen Verbotsorgien durch nichts und niemand in sein er Logik aufzuhalten.</p>
<p>Sie lieber Leser, haben es natürlich längst begriffen: Wirklich <strong>wirksam </strong>wäre nur ein <strong>Menschenverbot</strong>.</p>
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